Windows ist ja seit Vista und 7 sehr bemüht sich als Energiesparer zu zeigen. Da ist auch nicht viel gegen zu sagen – dumm nur, dass Windows nicht auf die laufende Aktivität von Programmen Rücksicht nimmt:
Lässt man z.B. eine Batch laufen, die einen grösseren Kopier- oder Sicherungsauftrag abwickeln soll, dann schickt sich Windows tapfer irgendwann in den Schlaf. Der Kopierjob bricht ab und man kann von vorne anfangen und gelegentlich die Maus schubsen, damit der Rechner nicht wieder wegdöst…
Wenn man das weiss, kann man natürlich vor der Batch den Standbymodus deaktivieren und danach wieder aktivieren. Einfacher und sauberer geht das mit dem Kommandozeilentool “powercfg”, das seit XP bei jedem Windows an Bord ist. Die Optionen von Powercfg sind dermassen vielfältig, dass ich hier auf den Technet-Artikel dazu verweisen muss.
Was uns interessiert ist dieser Aufruf:
powercfg -change -standby-timeout-ac 0
Damit wird der Standbymodus des aktuellen Energieschemas deaktiviert, die Zahl am Ende gibt die Minuten an, nach denen der Standby anspringen soll, eine Null deaktiviert. Setzt man das an den Anfang einer Batch und folgenden Aufruf (mit 60 Minuten als Beispiel) an das Ende, dann ist man alle Sorgen los:
powercfg -change -standby-timeout-ac 60
(Inspiriert von diesem Beitrag bei Jeffrey)



