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Das Internet

27. Dezember 2009 Stephan A. 1 Kommentar

… macht Dich nicht dumm. Es macht nur Deine Dummheit für andere sichtbar.

Eigentlich wollte ich ja hier im Blog nur noch ernsthafte Themen behandlen und den Schrott meinem Posterous-Blog anvertrauen. Aber ich sehe schon, gelegentlich werde ich herausragende Schrottbeiträge auch hier posten müssen ;-)

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The Longest Way – lass die Haare wachsen!

11. September 2009 Stephan A. 2 Kommentare

Christoph Rehage ist quer durch China gegangen – und zwar zu Fuss und durch viele Amtsstuben. Das waren über 4500 km in einem Jahr!

Alle paar Kilometer/Tage/Pausen hat er ein Foto von sich gemacht und das ganze am Ende zu einem Time Lapse Video zusammengefügt. Besonders nett: die Kopf- und Gesichtsbehaarung wächst ungehemmt und ungeschnitten in der Zeit.

http://www.vimeo.com/4636202

Mehr Infos auf der Vimeo-Seite und unten und besonders auf seiner Tagebuchseite.

Additional info:
- I never finished my original goal of walking to Germany. Instead, I walked for a year and roughly 4500km, passed the desert of Gobi, and then decided to stop walking for now.
- All of the distance from Beijing to Ürümqi has been completed solely on foot, straight good old walking. There are instances where you can see me in the video sitting on a plane or riding a boat, but those are during breaks I had to take from walking, either to sort out bureaucracy issues or to take care of some personal things.
- I had been planning this trip for over a year before I even started, and getting as far as I got was an experience for which I am very grateful.
- Obtaining the necessary visa for a trip like this was not very easy, hence I had to go back to Beijing a few times to resolve some issues.
- The songs I used in the video are 1) Zhu Fengbo – “Olive Tree” and 2) The Kingpins – “L’aventurier” – visit the Kingpins website if you want to know more, they are very cool I think.
- This is not a strict “1 pic a day” video, because I wanted to make it a bit more alive by adding some additional movement. Sometimes during the film you would follow me turn around, or something would happen in the background. I tried to capture these moments to make the video more interesting.
- The core of this project is in fact my website “www.thelongestway.com” where I have posted my extensive travel diary, starting from day 1 (Nov 9th 2007) and describing every single day until the end one year later.

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Ich kam, sah und linkte: 20.07. – 28.07.

Forestle: den Regenwald mit Internetsuchen retten (?)

frog_numbers_deBei einem Vortrag über Green IT habe ich letztens die These gehört, dass eine Suchanfrage bei Mutter Google genausoviel Energie benötigt, wie eine 60-Watt-Glühbirne für 15 Minuten leuchten zu lassen.

In diese Berechnung einbezogen waren alle Netzwerkverteiler und Gateways und DNS-Server usw., die an so einer Suchanfrage beteiligt sind. Sicher hinkt die Berechnung, aber man bekommt trotzdem eine annähernde Vorstellung von dem, was ein einfacher Klick auslösen kann.

Forestle.org (sind da Schwaben am Werk?) ist eine Suchmaschine (powered by Yahoo), die den Regenwald schützen will. Deswegen wird bei jedem Suchergebnis Werbung eingeblendet, deren Erlös nicht der Bilanz sondern dem Regenwald zugute kommt:

Alle Einnahmen (abzüglich ca. 10% Verwaltungskosten), die wir über Forestle-Suche generieren, gehen an das “Adopt an Acre” Programm unserer Partnerorganisation The Nature Conservancy – eine der renommiertesten Naturschutzorganisationen weltweit. Dort werden die Einnahmen dazu verwendet, bedrohte Regenwaldgebiete nachhaltig zu bewahren.

Derzeit stehen schon 933.821,7 m² unter Schutz.

Mehr Erklärungen hier.

Im Grunde eine gute und unterstützenswerte Idee – auch wenn ich da an die umstrittene Krombacher-Aktion “Saufen für den Regenwald” erinnert werde.

Ich habe zwar mein neues Auto auch nach Umweltaspekten ausgewählt, aber eben nicht ausschliesslich. Ähnlich werden sich die Internetuser von Forestle abwenden, wenn die Suchergebnisse nix taugen.
Vergleichen wir also mal: ich möchte Informationen zum Film “Meine Daten und ich” bekommen.

Forstle:

forestle-erg

Google:

Google-erg

Abgesehen davon, dass Google mich soweit oben listed (mein ewiger Dank usw…) scheint für diesen Fall das Ergebnis bei Forestle sogar ein wenig logischer. Ausserdem hats das schönere Interface.
Und wenn´s nicht passt, kann man im Interface immer noch weitere Suchmaschinen einschalten.

Ich versuchs mal mit Forestle! Dann wachsen mir vielleicht demnächst Blümchen aus dem … Keyboard ;-)

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Sommerloch?!

14. Juli 2009 Stephan A. 5 Kommentare
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Webspace sichern, heute: Datenbanken

1. Juli 2009 Stephan A. 1 Kommentar

db-dump

Ein recht häufig gelesener Artikel hier (nicht zuletzt dank Caschy) ist eine Anleitung, wie man seinen Webspace per FTP automatisiert herunterlädt und in ein Zip-Archiv schiebt.

Tom hat seine Domain umgezogen und dabei stellte sich folgende Frage:

Was passiert mit den Datenbanken?

Klar, für Wordpress gibts z.B. den WP-DBManager, die meisten Provider bringen PHPmyAdmin mit, mit dem man Datenbanken dumpen kann oder man nimmt den MySQLDumper, der das gleiche komfortabler kann.

Aber wenn man mehrere Datenbanken hat (z.B. in meinem Fall für Sitebar, Fever und eine Foto-Galerie, ggfs. noch einen Webmailer und ein Zweitblog), dann stossen PHPmyAdmin und MySQLDumper schnell an ihre Grenzen, weil man dort immer nur eine Datenbank verarbeiten kann.

Freundlicherweise bietet der Support bei meinem Provider all-inkl für fast alles eine Lösung: auf den Supportseiten findet sich folgendes nette PHP-Script:

<?php

######## einstellungen #############################################

$db_name = “LOGINNAME”;
$db_passwd = “PASSWORT”;

$sql_file = “dump_” . $db_name . “_” . date(‘Ymd_Hi’) . “.sql”;

####################################################################

exec(“mysqldump -u $db_name -p’$db_passwd’ –allow-keywords –add-drop-table –complete-insert –quote-names $db_name > $sql_file”);
exec(“gzip $sql_file”);

$datei = $sql_file . “.gz”;
$link = ‘http://’.$_SERVER['HTTP_HOST'].$_SERVER['PHP_SELF'];
$link = str_replace(basename(__FILE__),$datei,$link);
echo “Downloadlink: <a href=’” . $link . “‘>” . $datei . “</a>”;

?>

Das Ding habe ich mir locker flockig sechs mal nacheinander in eine Datei kopiert und die Zugangsdaten jeder von mir verwendeten Datenbank dort eingetragen. Vor den Dateinamen habe ich ein “dumps” gesetzt” und das entsprechende Verzeichnis per FTP angelegt. So läuft das Skript einfach als bessere Batch-Datei (ja, ich hab keinen blassen Schimmer von PHP!). Bei neuen Datenbanken muss man das natürlich anpassen.

Das PHP-Skript selbst habe ich als “backup.phpx” gespeichert und lasse es über einen Cron-Job von all-inkl einmal die Woche laufen (meine WP-Datenbank sichere ich natürlich intern täglich). Wer noch mehr Cron-Jobs benötigt: http://www.cron-job.org

Natürlich würde jetzt irgendwann der Webspace vollaufen, weil ja die Dumps mit jedem Lauf einen anderen Dateinamen (das Datum, “. date(‘Ymd_Hi’) .”) bekommen.

Da ich wöchentlich mit meinem FTP-Backup den Server abziehe, kann ich hervorragend damit leben, wenn einmal im Monat alle Dumps rausgeworfen werden. Ich habe ja noch die Historie auf meinen lokalen Platten. Das Löschen habe ich mit folgenden PHP-Skrip erledigt:

<?php

foreach (glob(“dumps/*.*”) as $filename) {
echo “$filename size ” . filesize($filename) . “\n”;
unlink($filename);
}

?>

Auch das abgespeichert (del.phpx), als Cron-Job eingetragen und man muss sich keine Sorgen mehr machen ;-)

The Onion Router – TOR

tor-logoWenn man sich die aktuelle Berichterstattung aus dem Iran so ansieht, dann hoffen wohl die meisten wie ich auch, dass sich dort alles im Sinne der Reformer zum Guten wendet. Noch ein Pulverfass in der Region wäre wohl zuviel des “Guten”…

Als EDV-Fuzzi interessiert mich allerdings auch, wie die Jungs und Mädels dort es schaffen, an der Zensur vorbei ihre Tweets, Fotos und Filme ins Web zu stellen.

Mir ist da als erstes (und zugegebenermaßen einziges) Mittel das TOR-Projekt eingefallen. TOR (The Onion Router) ist eine Software, die lokale Internetanfragen abfängt und über ein Netz verschiedener teilnehmender Knoten leitet, so dass bei der Zieladresse der Ursprung der Anfrage nicht mehr erkennbar ist. Genauer erklärt ist das hier.

Auf der Projektseite findet sich auch eine interessante Zusammenstellung der Zielgruppen: normale Internetnutzer, Mititärs, Journalisten, Aktivisten & Informanten, Prominente, Geschäftsleute und Blogger.

Ich habe aus den Anfangszeiten TOR nur als recht komplizierte Kombination verschiedener Programme und Dienste in Erinnerung. Umso überraschter war ich, dass es mittlerweile TOR quasi als USB-Version für Windows zum Download gibt. Installationspakete für Mac OS X und verschiedene Linuxe gibt es auch.

Ich habe mir mal “gschwind” die aktuelle Version für Windows auf einen USB-Stick kopiert und bin überrascht, wie komfortabel das inzwischen ist. Eine EXE-Datei, die alles weitere erledigt und danach einen vorkonfigurierten Firefox-portable startet. Die Geschwindigkeit hat sich allerdings nicht deutlich verbessert: durch die Zwischenschaltung vieler Server ist TOR naturgemäß träge.

Pro: man kann für Firmennetzwerke Proxies eintragen und den gesamten Verkehr mit dieser Einstellung über bestimmte Ports durch die Firewall schleusen.

Natürlich kann die Verschleierung der Quell-IP nicht die üblichen Sicherheitsmaßnahmen bzgl. Cookies, Javascript etc. ersetzen. Mehr dazu hier.

Man sollte das Projekt unterstützen und den eigenen Rechner oder eine virtuelle Maschine vielleicht als Node teilnehmen lassen. Weiss ein geneigter Leser, wie da in D die Rechtslage ist?

Screenshots:

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Ich kam, sah und linkte: 14.05. – 22.05.

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Ich kam, sah und linkte: 2.05. – 6.05.

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Ich kam, sah und linkte: 5.04. – 9.04.