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Posterous. Ich auch.

Posterous ist ja schon ein genialer Dienst… man kann da seine Netzfundstücke reinballern, ganz einfach und elegant per E-Mail, Bookmarklet oder iPhone-App.

Ich werde das Ding in Zukunft auch verstärkt nutzen (http://posterous.aufsfeld.de) und dort  den Junk ablegen, der hier im Blog eigentlich nichts zu suchen hat.

Also, wen´s interessiert schaut dort rein und abonniert vielleicht auch den Feed. Hilfsweise steht das Zeug auch unten rechts in der Sidebar.

In dem Zusammenhang habe ich dann gleich meine anderen digitalen Reinkarnationen rechts oben unter “Ausserdem” mal zusammengeführt und dafür die About-Seite aufgeräumt.  Für solche Sachen kann man das WordPress-Plugin “Find Me On” nur empfehlen ;-)

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Google Wave: 8 Einladungen zu vergeben

Ob ich Google Wave jetzt toll oder überflüssig finde, kann ich trotz Test noch nicht mit Bestimmtheit sagen. Irgendwo zwischen “supergenial” und “nette Spielerei” liegt wohl derzeit die Wahrheit.

Für mich etwas nervig ist, dass hinter den Büroproxies hier der Echtzeitgedanke von Wave nicht so ganz zum Tragen kommt…

Wie dem auch sei… ich kann anderen die Möglichkeit geben, sich selbst ein Urteil zu bilden: Mutter Google hat mir acht Einladungen gesponsored.

Wer zuerst kommt, mahlt zuerst – her mit Euren Google-Accounts in die Kommentare oder per mail.

2009-11-23_1017

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Google Wave – fütter mich!

googlewaveÜber den Sinn und Unsinn von Google Wave zu urteilen macht für mich erst dann Sinn, wenn man es mal getestet hat. Da haben andere ja auch schon genug Dunst produziert.

Frei nach dem Motto “Versuch macht kluch” rufe ich hiermit also zum Wavetest auf. Meine Wave-ID (übrigens Danke an Martin für die Einladung) lautet

stephan.aufsfeld@googlewave.com

Bisher war die “User Experience” bei Wave mangels Masse für mich noch nicht so der Brüller, aber vielleicht ergibt sich ja durch diesen Test ein gewisser Mehr- und Nährwert…

Viellicht kann ja auch schon jemand in den Kommentaren eine Erfolgsstory berichten?

Also Leute, haut rein!

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Zwitschergeile Vögel…

… oder der Hinweis, dass man es mit Twitter auch nicht übertreiben sollte….

Zwitschern 2.0

Zwitschern 2.0

via

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Happy Feeds mit Fever

feverpileWas ist (mir) wichtig an einem Feedreader?

Ich will überall meine Feeds lesen können, im Büro, daheim, auf dem Handy, an einem fremden Rechner. Dabei sollen die Feeds aber schön synchron gehalten werden.

Erste und einfachste Lösung: GoogleReader. Habe ich lange benutzt, war mir irgendwann wegen merkwürdigen Zeitverzögerungen zu blöd.

Dann habe ich es mit Feeds on feeds und Gregarius versucht. Beides sind  Lösungen, die man auf dem eigenen Webspace installiert. Der eine Reader war zu unkomfortabel, der andere hat immer mal wieder Feeds als ungelesen angezeigt, die schon gelesen waren. Ich entsinne mich auch einiger Updateprobleme.

Dann bin ich zu einer … naja, sagen wir mal “Client-Server-Lösung” übergegangen: Webservice von Newsgator (man muss sich dort anmelden, die Clients syncen dann mit diesem Service), als Clients NetNewsWire (Mac/iPhone) bzw. FeedDemon (Windows). Das hat wirklich gut geklappt, auch wenn die iPhone-App etwas träge und spartanisch ist.

Gestern aber kam dann das “WOW”: bei Christoph habe ich Feedafever gesehen.
Wieder eine Lösung, die man auf dem eigenen Webspace installieren kann. Das Interface ist genial einfach – da passt wirklich der Spruch “weniger ist mehr”.

Eine moderne Oberfläche, die das Wesentliche anzeigt, in der sich Feeds sortieren und gruppieren lassen, die bisher sehr sauber updatet und die als Bonbon noch eine Hotlist der am meisten diskutierten Themen mitbringt. Ich habe mich direkt heimisch gefühlt.

Das Update der Feeds kann im Browser oder/und via Cronjob(s) erfolgen.
Dazu gibts noch ein aufs iPhone zugeschnittenes Interface.

Damit erfüllt Fever bisher alle meine Voraussetzungen von oben: da browserbasiert sind meine Feeds überall lesbar und synchron. Dazu ist es noch sexy;-)

Einschränkung: Fever ist eine Ein-Mann-Show, das heisst man kann nicht wie bei Gregarius für eine ganze Familie die Feeds hosten, sondern nur für einen User. Mir reicht das ;-)
Noch kann man zB auch einzelne Posts auf nicht “ungelesenen” setzen, es gibt allerdings einen Save-Ordner.

Wermutstropfen: Fever kostet 30 US-Dollar. Auf der gut gemachten Webseite kann man sich aber umfassend informieren – ich hab´s jedenfalls nicht bereut!

Die Installation ist einfach: Datenbank anlegen, fever herunterladen, die Readme beachten (jaja), und den Anweisungen im Webbrowser folgen.

Screenshots:

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The Onion Router – TOR

tor-logoWenn man sich die aktuelle Berichterstattung aus dem Iran so ansieht, dann hoffen wohl die meisten wie ich auch, dass sich dort alles im Sinne der Reformer zum Guten wendet. Noch ein Pulverfass in der Region wäre wohl zuviel des “Guten”…

Als EDV-Fuzzi interessiert mich allerdings auch, wie die Jungs und Mädels dort es schaffen, an der Zensur vorbei ihre Tweets, Fotos und Filme ins Web zu stellen.

Mir ist da als erstes (und zugegebenermaßen einziges) Mittel das TOR-Projekt eingefallen. TOR (The Onion Router) ist eine Software, die lokale Internetanfragen abfängt und über ein Netz verschiedener teilnehmender Knoten leitet, so dass bei der Zieladresse der Ursprung der Anfrage nicht mehr erkennbar ist. Genauer erklärt ist das hier.

Auf der Projektseite findet sich auch eine interessante Zusammenstellung der Zielgruppen: normale Internetnutzer, Mititärs, Journalisten, Aktivisten & Informanten, Prominente, Geschäftsleute und Blogger.

Ich habe aus den Anfangszeiten TOR nur als recht komplizierte Kombination verschiedener Programme und Dienste in Erinnerung. Umso überraschter war ich, dass es mittlerweile TOR quasi als USB-Version für Windows zum Download gibt. Installationspakete für Mac OS X und verschiedene Linuxe gibt es auch.

Ich habe mir mal “gschwind” die aktuelle Version für Windows auf einen USB-Stick kopiert und bin überrascht, wie komfortabel das inzwischen ist. Eine EXE-Datei, die alles weitere erledigt und danach einen vorkonfigurierten Firefox-portable startet. Die Geschwindigkeit hat sich allerdings nicht deutlich verbessert: durch die Zwischenschaltung vieler Server ist TOR naturgemäß träge.

Pro: man kann für Firmennetzwerke Proxies eintragen und den gesamten Verkehr mit dieser Einstellung über bestimmte Ports durch die Firewall schleusen.

Natürlich kann die Verschleierung der Quell-IP nicht die üblichen Sicherheitsmaßnahmen bzgl. Cookies, Javascript etc. ersetzen. Mehr dazu hier.

Man sollte das Projekt unterstützen und den eigenen Rechner oder eine virtuelle Maschine vielleicht als Node teilnehmen lassen. Weiss ein geneigter Leser, wie da in D die Rechtslage ist?

Screenshots:

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