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Welches GPS-Gerät ist denn nun das richtige?

17. Dezember 2009 Stephan A. 7 Kommentare

Ich werde öfter gefragt, welches GPS-Gerät denn nun das richtige für verschiedene Aktivitäten ist. Klassische Antwort: kommt drauf an ;-)

GPS-Systeme dringen in immer weitere Bereiche des Alltags vor: fast jedes Auto hat inzwischen ein Navi, fast jedes Mobiltelefon besitzt einen GPS-Emfänger und gerade Geräte wie das iPhone oder die Androids nutzen exzessiv die Möglichkeiten zur Geolokalisierung.

Man kann inzwischen seine Photos auf Weltkarten darstellen (geotagging), Wanderungen und sportliche Aktivitäten aufzeichnen (tracking) oder sich auf Schatzsuche begeben (geocaching).

Ich bin inzwischen davon überzeugt, dass es die eierlegende Wollmilchsau in diesem Zusammenhang nicht gibt. Kein Gerät ist in der Lage, den speziellen Bedürfnissen mehrerer Zielgruppen gerecht zu werden!

Nehmen wir das iPhone: der Akku ist unstrittig schwach und reicht so grade für vier Stunden tracking – eine durchschnittliche Alpenwanderung ist damit nicht zu erledigen, geschweige eine mehrtägige Tour wenn man auf Solarpads usw. verzichten will.
Und welcher ambitionierte Jogger schnallt sich ernsthaft ein iPhone um den Arm? Viel zu schwer und zu ungenau im Wald, was übrigens auch für andere Handys gilt. Abgesehen davon sind die Programme wie Tracks oder der Nokia Sports Tracker dann auch noch Spezialfälle.

Ach, der ambitionierte Jogger: der kann sich natürlich mit einem “normalen” GPS-Logger behelfen – die Akkulaufzeit ist mit rd. 16 Stunden prima und die Dinger sind so gross wie eine Streichholzschachtel. Aber wohin damit? Die Hersteller empfehlen durchgängig, dass die Geräte freie Sicht haben sollten. Meine eigene Erfahrung bestätigt das: in der Jacken- oder Hosentasche ist der Empfang sehr schlecht. Und dann muss man hinterher noch den Track mit den Daten der Pulsuhr angleichen… warum dann nicht gleich eine GPS-Pulsuhr? Die sind speziell für den Betrieb am Handgelenk ausgelegt, haben entsprechende Akkuleistungen, prima Empfang  und vereinen eben zwei Geräte in einem. Dafür kosten sie aber auch etwas mehr – Tendenz fallend!

GPS-Logger haben aber wiederum ihre Daseinsberechtigung für (Hobby-)Fotografen: noch gibt es keine brauchbaren Auf-/Zusätze für Kameras, die zuverlässig und unproblematisch geotaggen können. Da ist ein GPS-Logger im Deckelfach des Rucksacks besser. Die mitgelieferten Programme ermöglichen meistens schon beim Einlesen der Tracks ein völlig problemloses geotaggen der Bilder.
Für Wanderer sind die kleinen GPS-Logger übrigens auch zu empfehlen – solange es ausreichend ist, im Nachhinein die Strecke nachzuvollziehen oder zu archivieren. Wer aber während der Wanderung Informationen über Höhe, Himmelsrichtung usw. benötigt und dazu vielleicht noch eine georeferenzierte Wanderkarte hinterlegen möchte, der kommt um ein Spezialgerät nicht herum.

Spezialgerät GPS-Empfänger: die neue Trendsportart “Geochaching” lässt sich mit diesen Geräten (ambitioniert) natürlich besser ausüben als mit einem iPhone oder Handy oder gar der Kombination Bluetooth-GPS-Logger & Handy: in der Pampa, also da wo die Chaches meistens rumliegen, gibts kein Internet, was einem die Karte auf´s Display bringt. Es gibt zwar Lösungen, sich von OpenStreetMap Bereiche aufs Handy/iPhone für den Offline-Gebrauch zu speichern, aber auch das hat Grenzen. Besser hier: ein GPS-Empfänger mit dazu gekaufter/gelieferter Karte 1:50.000.

Die Navigation mit dem iPhone ist eine Sache für sich… da kauft man teure Software und eine noch teurere Autohalterung, die dem iPhone erst einen brauchbaren Empfang ermöglicht um letztlich nur den Abklatsch eines durchschnittlichen Navis vom Discounter zu haben. Gelegenheitsnavigierer kommen mit dem iPhone (oder ähnlichen Smartphones) sicher prima zurecht. Wer aber viel navigieren muss, wie z.B. der Lieferdienst meines Pizzaservices, der fährt mit der Speziallösung besser und meist auch billiger.

Dafür ist das iPhone als Reisebegleiter in einer fremden Stadt bestens geeignet, mit ein wenig Software wird es sogar zum unschlagbaren Reiseführer: es “weiss” dank GPS, wo man sich gerade befindet und kann mit der passenden App in der Nähe befindliche Sehenswürdigkeiten anzeigen und dazu Informationen liefern.

Achso: was für das iPhone gilt, wird hinsichtlich des Funktionsumfanges für jedes GPS-fähige Mobiltelefon gelten. Alle Firmen haben erkannt, dass “geolocation based services” der nächste Trend sind, mit dem sich auch Geld verdienen lässt.

Man könnte das noch lange so weiterführen, am Ende steht immer: wer etwas ambitioniert betreiben will, sollte sich ein Spezialgerät zulegen. Einsteiger fahren mit einem GPS-Logger anfangs am besten oder versuchen mit dem klarzukommen, was gerade vorhanden ist – bis klar wird, wohin der eigene GPS-Zug eigentlich fährt.

Und ich: GPS-Logger für alle Fälle und Fotos/Wanderungen, Puls-GPS-Uhr, iPhone mit Navi-Software… die Mischung machts ;-)

Ein paar Bilder:

GPS-Logger

GPS-Logger

GPS-Pulsuhr

GPS-Pulsuhr

GPS-Empfänger

GPS-Empfänger

iPhone mit Navisgationssoftware

iPhone mit Navisgationssoftware

Bildquellen: Flickr

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Ich kam, sah und linkte: 3.12. – 11.12.

14. Dezember 2009 Stephan A. Keine Kommentare

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The Longest Way – lass die Haare wachsen!

11. September 2009 Stephan A. 2 Kommentare

Christoph Rehage ist quer durch China gegangen – und zwar zu Fuss und durch viele Amtsstuben. Das waren über 4500 km in einem Jahr!

Alle paar Kilometer/Tage/Pausen hat er ein Foto von sich gemacht und das ganze am Ende zu einem Time Lapse Video zusammengefügt. Besonders nett: die Kopf- und Gesichtsbehaarung wächst ungehemmt und ungeschnitten in der Zeit.

http://www.vimeo.com/4636202

Mehr Infos auf der Vimeo-Seite und unten und besonders auf seiner Tagebuchseite.

Additional info:
- I never finished my original goal of walking to Germany. Instead, I walked for a year and roughly 4500km, passed the desert of Gobi, and then decided to stop walking for now.
- All of the distance from Beijing to Ürümqi has been completed solely on foot, straight good old walking. There are instances where you can see me in the video sitting on a plane or riding a boat, but those are during breaks I had to take from walking, either to sort out bureaucracy issues or to take care of some personal things.
- I had been planning this trip for over a year before I even started, and getting as far as I got was an experience for which I am very grateful.
- Obtaining the necessary visa for a trip like this was not very easy, hence I had to go back to Beijing a few times to resolve some issues.
- The songs I used in the video are 1) Zhu Fengbo – “Olive Tree” and 2) The Kingpins – “L’aventurier” – visit the Kingpins website if you want to know more, they are very cool I think.
- This is not a strict “1 pic a day” video, because I wanted to make it a bit more alive by adding some additional movement. Sometimes during the film you would follow me turn around, or something would happen in the background. I tried to capture these moments to make the video more interesting.
- The core of this project is in fact my website “www.thelongestway.com” where I have posted my extensive travel diary, starting from day 1 (Nov 9th 2007) and describing every single day until the end one year later.

via

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Ich kam, sah und linkte: 24.05. – 28.05.

Einmal ums Matterhorn…

2. April 2009 Stephan A. 2 Kommentare

… mit dem Heli:

YouTube Preview Image

Bei mir hats nur zum posieren gereicht:

Das Stephanhorn

Das Stephanhorn

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iPhone: GPS-Tracking

20. Januar 2009 Stephan A. Keine Kommentare

trkDas iPhone 3G hat ja einen GPS-Empfänger eingebaut, der bei geobased Apps gute Dienste leistet. Wir alle warten gespannt auf die ersten brauchbaren Navi-Lösungen fürs iPhone.

Bis dahin kann man sich die Zeit damit vertreiben, z.B. seine Wanderungen oder Läufe auf dem iPhone zu dokumentieren (gps-tracking) oder/und später anders auszuwerten. GPX-Export vorausgesetzt kann man dann auch unterwegs geschossene Fotos geo-kodieren.

Ich halte persönlich eher nichts vom gps-tracking beim joggen. Zu oft sind Bäume im Weg und verzerren den Empfang und damit die Strecke, Geschwindigkeit usw. Man (oder ich) läuft auch eher regelmässig eine Handvoll gleicher Strecken, die man sich nun nach 1000 km nun wrklich nicht mehr mit Google Earth anschauen möchte.

Für die erstmalige Erfassung neuer Strecken aber haben gps-tracker ihre Berechtigung. Ich habe mir mal zwei iPhone-Apps angeschaut:

Trails (1,59 € im Appstore) und Runkeeper Pro (Dank Oliver wars kostenlos, regulär sinds aber satte 7,99 €).

Das Fazit vorweg: Runkeeper Pro ist nix für mich!
Ob Trails meinen bisherigen gps-Tracker ersetzen kann, muss sich erst noch zeigen.

Warum? Darum:

  • Runkeeper Pro hat sich um lockere 2 km auf einer 14 km-Runde vertan. Ich habe die Strecke parallel mit meinem kalibrierten Schrittzähler von Garmin gelaufen.
  • Trails hat sich auf einer 10 km-Runde nur um 100 m vertan.
  • Runkeeper Pro zeigt die Route zwar schön mit km-Markern auf der Karte an, aber sich in der Karte zu bewegen oder gar zu zoomen ist (auch bei WLAN) qualvoll langsam.
  • Trails zeigt die Strecke (allerdings ohne km-Marker) sehr zügig an und blendet dazu noch ein Höhenprofil ein.
  • Bei Runkeeper Pro muss man Mitglied der dortigen Community sein, um den Track zu exportieren.
  • Trails beherrscht den email-Export im GPX-Format.
  • Subjektiv ging Trails etwas zärtlicher mit dem Akku um. Eine Stunde incl. Telefon an und iPod laufend haben ein knappes Viertel des Akku gezogen.

Für beide (und alle ähnlichen) Programme gilt: vor der Aufzeichnung den iPod starten, sonst unterbricht man das Tracking!

Screenshots:

Mehr…

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Was für ein Tag!

13. Januar 2009 Stephan A. Keine Kommentare

Sonntag waren wir am Feldberg im Schwarzwald und wollten die Inversionswetterlage nutzen. Es bestand die berechtigte Hoffnung auf Alpensicht!

Hat sich gelohnt:

0018-januar-feldberg

0024-januar-feldberg

Mehr Bilder in Kürze hier und hier und hier.

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Mein erstes Youtube-Video

4. Oktober 2008 Stephan A. Keine Kommentare

Da mein SE W760i eine Kamera mit 3 MP hat, dachte ich um letzten Urlaub, man könnte ja mal ein Video aufnehmen. Nur so…
Inzwischen habe ich einen YouTube-Account und das Video habe ich mit der genialen Handy-Software ShoZu hochgeladen.

Der anspruchsvolle Kurzfilm zeigt den Enger Grund, den Talschluss des Engtales. Das Tal gehört eigentlich zu Österreich, kann aber nur von Deutschland aus erreicht werden. In der Siedlung tummeln sich sehr, sehr viele Busse, aber etwas weiter rein ist es sehr ruhig. Das Video zeigt die 1000m hohen Steilwände des Karwendelgebirges.

YouTube Preview Image

Location:

Größere Kartenansicht
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Scheee wars…

25. September 2008 Stephan A. 2 Kommentare

.. zwar nur fünf Tage, aber die hab ich trotz allen Wetterwidrigkeiten genossen: Wandern am Walchensee. Kann man nur empfehlen!

Da kommen dann solche Fotos bei raus:

Aufstieg auf den Jochberg mit Blick zum Herzogstand

Blick vom Jochberg zum Herzogstand. In der Mitte "fällt" der Nebel über den Kesselberg

Mehr Bilder demnächst hier

Im Übrigen erfolgt kein Kommentar zu irgendwelchen Vorurteilen über die Bayern. Waren eh fast nur Baden-Württemberger anwesend und die paar Bayern waren sehr flexibel zwischen “sehr freundlich und dienstleistungsorientiert” bis “grantig” verteilt ;-)

Ansonsten gibts ein beherztes “Mark all as read” im Feedreader und ich geh erstmal meine verschwitzte Outdooor-Funktions-Super-Wanderunterwäsche waschen (Nein, sowas habe ich nicht, ich finde meine Wanderstöcke schon schlimm genug)

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Ich kam, sah und linkte: 8.09. – 14.09.

14. September 2008 Stephan A. Keine Kommentare
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  • Murgleiter – Premiumwanderweg im Nördlichen Schwarzwald ::
    ie Murgleiter führt von Gernsbach überWeisenbach und Forbach nach Baiersbronn, ab Huzenbacher „Seeblick” entlang dem Seensteig. Das Besondere an dieser Tour ist, dass sie parallel der Murg verläuft und der Wanderer leiterförmig immer wieder die Anbindung zur örtlichen S-Bahnhaltestelle hat.

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