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Mac: Lion als VM

Bei Caschy und anderen stand es letztens: Apple erlaubt die Virtualisierung von Lion unter Lion in zwei Instanzen.

Use Case? Testen, probieren… oder einfach: weil es geht ;-)

Wie es geht? Mit der aktuellen Beta von VMWare Fusion. Um die zu bekommen, musste man sich mit gültiger VMWare-ID fürs Betaprogramm bewerben. Leider hat VMWare die Bewerbungsseiten inzwischen vom Netz genommen. Aber wen´s interessiert, der wird sicher einen Weg zur Beta finden….

Der erste Eindruck ist jedenfalls sehr gut, besonders die Benutzeroberfläche von VMWare ist jetzt deutlich “maciger” geworden.

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Mac: Parallels Desktop 5

parallels5Dieses Jahr im Mai gabs bei MacUpdate eine Promo-Bundle-Aktion, bei der ich für mein Macbook den Parallels Desktop 4 erworben habe.

Ich bin eh ein grosser Freund der Virtualisierung und kann mit BootCamp nix anfangen. Lange habe ich VirtualBox genutzt (auf meinem Windows-PC tue ich das immer noch), aber auf dem Mac läuft seit Mai eine professionelle Software, nämlich Parallels.

Diese Software ist in einer neuen Version 5 erschienen, und ich habe lange gezögert, Geld in das Update zu investieren. Die Version 4 lief hervorragend, sehr stabil und m.E. auch sehr performant. Aber z.B. dieser Thread bei Macuser.de hat die Entscheidung leicht gemacht: die vollmundigen Werbeversprechen sollen dann doch tatsächlich der Wirklichkeit entsprechen…

We´ll see ;-)

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Ubuntu Netbook Remix in eine virtuelle Machine installieren

UNRMan soll ja immer testen, bevor man ein neues Betriebssystem installiert – daher wollte ich mir mal anschauen, wie das Ubuntu Netbook Remix (UNR) so aussieht. UNR ist ein für Netbooks designtes Ubuntu, das den begrenzten Platz auf Netbookdisplays besser ausnutzen soll und recht schlank ist.

Da für Netbooks gemacht, kommt das UNR auch gleich als .IMG-File, aus dem man einen bootbaren USB-Stick herstellen kann. Für Netbooks ist das gut, für virtuelle Maschinen (unter Parallels und Virtualbox) ist das schlecht, weil die nicht von USB-Sticks booten können. Bei VMWare weiss ich´s nicht, vielleicht ein geneigter Leser?

Wie bekommt man jetzt das .IMG in ein brauchbares Format? NRG2ISO war meine erste Idee, aber das klapperte nicht (uanable to find boot device).

Idee 2: die Konverter der Virtualisierer testen! Parallels bringt den Transporter mit, VirtualBox hat den Befehl “VBoxManage convertdd” an Bord.

Der Parallels Transporter weigerte sich auch, das .IMG-File in eine virtuelle Platte zu konvertieren. Also flugs nochmal VirtualBox installiert und mal diesen Befehl ausprobiert:

VBoxManage convertdd ubuntu-9.04-netbook-remix-i386.img ubuntu-9.04-netbook-remix-i386.vdi

Das klappt zumindest ohne Fehlermeldung.

convertdd

Erster Test: in VirtualBox eine neue Maschine machen und “anbooten”. Dazu habe ich “Manager für virtuelle Medien” das eben konvertierte Diskimage (.VDI) hinzugefügt und anschliessen der neuen Maschine als zweite Platte zugewiesen. Beim booten muss man dann mit F12 die zweite Platte auswählen. Der Boot war erfolgreich:

UNR-Boot-ScreenUNR-Live

Für Benutzer von VirtualBox ist “der Fisch jetzt geputzt”: die Installation auf die erste Platte stellt kein Problem mehr dar.

Benutzer von Parallels (und ggfs auch VMWare) sollten jetzt eigentlich die Option haben, das zuerst konvertierte Diskimage von UNR mit dem Transporter erneut zu konvertieren und analog zum Vorgehen bei VirtualBox dann eine neue Maschine anzulegen. Oder sie installieren UNR unter VirtualBox und konvertieren danach die komplette Maschine bzw. deren Platte von dort. Aber Pustekuchen!

Der Parallels Transporter weigert sich beharrlich, sowohl die virtuelle Maschine als auch eins der Diskimages zu migrieren!

Der Export aus VirtualBox in OVF-Format (auch Legacy) hätte klappen können, schliesslich erzeugt VirtualBox dabei ein VMDK-File (VMWare-Format).  Aber tut auch nicht:

Transporter-fail

Naja, zum testen bleib ich halt bei VirtualBox, ist umsonst und auch kein Schwergewicht.

Merke: die Profi-Virtualisierer von Parallels haben auch ihre Grenzen. Gut , dass es VirtualBox gibt ;-)

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Parallels: Transporter mit Umwegen

desktopinaction

Wer sich z.B. mit dem letzten MacUpdate Promo Spring Bundle eine Version von Parallels Desktop zugelegt hat, der kann mit dem darin beinhalteten Parallels Transporter physikalische oder virtuelle Maschinen nach Parallels migrieren (P2V bzw. V2V).

Der Transporter kann z.B. auch VirtualBox-Diskfiles lesen – wenn sie denn nicht wie in meinem Fall aus  ein paar aufeinander aufbauenden Snapshots bestehen. Da hilft dann auch der Export von VirtualBox in das Raw-Format und anschliessender Import in den Transporter nicht weiter. Die Snapsshots möchte man natürlich auch nicht verwerfen und eine Funktion zum Zusammenführen kennt VBox leider (noch?) nicht.

Was aber hilft: tun wir halt so, als bestünde unsere virtuelle Maschine aus Blech und migrieren P2V (physical to virtual).

Dazu benötigt man auf dem Quellsystem den Transporter Agent, der nicht bei Parallels Desktop dabei ist, sondern der Teil des Transporters für Windows bzw. Linux ist und hier bei Parallels heruntergeladen werden werden kann (unten rechts bei “Weitere Downloads”). Wichtig ist die gleiche Versionsnummer und Sprachversion wie Parallels Desktop auf dem Zielsystem!

Den Transporter installiert man also auf dem Quellsystem, bootet es durch und startet dort den Agent. Danach den Transporter auf dem Mac gestartet und es geht los. Dauert etwas länger als beim Import des Diskfiles, aber dafür tut´s auch ;-)

transporter-migration-von-vbox

Das nun migrierte Windows möchte übrigens erneut aktiviert werden, da die Hardware zu stark verändert wurde…

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