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Schlagwortarchiv: Ubuntu

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Backup reloaded

Letztes Jahr habe ich meine Backupstrategie für daheim vorgestellt. Die hat sich bewährt und muss auch nicht wesentlich geändert werden.

Aber durch den Erwerb einer grösseren USB-Platte stellte sich die Frage, was man denn mit dem vielen, vielen Platz anfangen kann. Antwort: Generationensicherung!

Ich habe mein Backupskript für die USB-Platte so umgestrickt, dass die Daten nun doppelt vorhanden sind, in einem Verzeichnis “1″ und einem Verzeichnis “2″. Bei jedem Backuplauf wird das jeweils ältere überschrieben und eine Textdatei erzeugt, die das aktuelle Verzeichnis anzeigt:

image

So kann man dann auch versehentliche Löschungen abfangen.

Das Skript sieht so aus:

@echo off
:start
if exist “u:\Datenplatte\1.txt” goto mach2
if exist “u:\Datenplatte\2.txt” goto mach1
goto nix_da

:nix_da
echo %date% >”u:\Datenplatte\2.txt”
echo %time% >>”u:\Datenplatte\2.txt”
goto start

:mach2
set var=2
set var1=1
goto body

:mach1
set var=1
set var1=2
goto body

:body
robocopy d: u:\Datenplatte\%var% /mir /r:1 /w:1
echo %date% >”u:\Datenplatte\%var%.txt”
echo %time% >>”u:\Datenplatte\%var%.txt”
del “u:\Datenplatte\%var1%.txt”
pause

Bei mir liegen alle (!) Daten auf Laufwerk D:, so dass sich die Kopieraktion recht einfach gestaltet. Mit den entsprechenden Tools werden USB-Platten immer als Laufwerk U: eingebunden, daher der Zielpfad “U:\Datenplatte”.

Nach dem eigentlichen Kopierlauf werden dann noch die Dateien 1.txt und 2.txt erzeugt bzw. gelöscht und fertig ist die Laube ;-)

Ja, die ct hatte das mal eleganter mit Hardlinks (u.a. einer NTFS-Spezialität) realisiert. Da ich aber die Platte auch zum Datenaustausch mit meinen Linuxrechnern und Mac´s benutzen möchte, ist sie FAT.

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Entschuldige, Ubuntu…

jmak-ubuntu-logo…. dass ich Dir untreu wurde. Ich bereue es.

Der ct lag eine DVD mit openSuse 10.3 bei und ich dachte, dass ich die mal probieren könnte. Die Installation auf meinem Notebook ging ja auch recht flott und ansehnlich. Der Assistent YAST2 war auch recht intuitiv.

Ich habe sogar bei der Installation eine Frage gesehen, wogegen man sich authentifizieren möchte: passd, LDAP, ActiveDirectory (und nochwas) - ich war etwas begeistert.

Opensuse 4

Dann kam der erste Start - und der dauerte doppelt so lange, wie bei Dir. Die Oberfläche (ich hatte natürlich Gnome gewählt) war nett, wenn auch grün.

Aber wo war mein WLAN, das Du immer brav erkannt hast? Im Networkmanager und auch sonst war davon nirgends eine Spur.

Ok, die Sprachunterstützung war etwas kompletter als bei Dir - aber was bringt mir das, wenn Du mich über WLAN ins Internet lässt??

Und dann ging plötzlich auch kein gksu mehr: ein Klick auf yast2 und … nichts…

Compiz hat auch funktioniert, aber hakelig. Das war bei dir viel runder… Der Rest war auch eher träge und langsam.

Ich installiere Dich gerade wieder neu - und bitte demütig um Verzeichung für diesen Seitensprung…

Achso… Ubuntu

710countdown 7daysJa genau, da war ja was! Ubuntu 7.10 (Gutsy Gibbon) kommt am 18.10.2007 an den Start. Die Beta ist schon länger draussen und ich habe vor einiger zeit schon meine beiden Linux-Systeme mit Mut und Zuversicht per dist-upgrade auf den neuesten Stand gebracht.
Suzan hat das hier sehr schön beschrieben.

Logisch, dass es keine Probleme gab - das einzig nervende ist nach jedem (Kernel-)Update, dass ich die vermaledeiten Menüeinträge für meine Dualboot-Umbegung im Grub wieder einpflegen muss (so ganz ohne das Ding aus Redmont gehts nicht). Aber dafür hat man ja Vorlagen…

Tja, unspektakulär das ganze. WLan tut´s jetzt von Haus aus, Compiz Fusion läuft recht fix und ansehnlich (wenn man sich den Compiz Fusion Settings Manager nachinstalliert) .. irgendwie fehlen mir die grossen Neuerungen. Klar, man sich ja im Lauf der Zeit sein System an die Bedürfnisse angepasst und so wohl Sachen vorweggenommen, die jetzt bereits Standard sind.

Ergo: öfter mal auf der grünen Wiese installieren ;-)

Eine Liste der Neuigkeiten gibts hier

Linux: neues Gnome entsperrt den Keyring automatisch

gnome

Nach langer Zeit mal wieder ein Linux-post ;-)

Da habe ich mir vor einiger Zeit die Mühe gemacht und hier gepostet, wie man unter Ubuntu den Gnome-Keyring-Manager automatisch bei der Anmeldung entsperren kann.

Und was machen die Entwickler von Gnome? Bauen das einfach in die neue Version 2.20 ein!

Klar, war nicht meine Idee, sondern nur das Ergebnis von ein wenig Sucherei ;-)

Auch nett: die Netzwerkeinstellungen “können” jetzt auch WLAN/WPA.

Alle weiteren Neuerungen findet man bebildert und in deutsch in den Release Notes.

Das kommende Ubuntu 7.10 Gutsy Gibbon hat Gnome 2.20 schon an Bord.

via heise

Backupstrategie für daheim

DiskBackup? Klar: Bandroboter mit dazugehörigem Server unter Tivoli.
Dazu TDP (Tivoli Data Protection) für MS-SQL, Oracle, Notes. Und natürlich stehen Bandroboter und Server in einem anderen Gebäudeteil mit mehreren Brandschutzabschnitten dazwischen.

Ok, für daheim ist das weder räumlich noch finanziell leistbar, aber auch bei Privatleuten wird die Sicherung der digitalen Daten immer wichtiger: Dokumente, Fotos, Musik, Filme.
Ich möchte im Folgenden meine Lösung dazu vorstellen. Dazu werden im Rechner zwei Festplatten benötigt und noch eine externe USB-Festplatte - bei heutigen Preisen kein Problem! Ich bevorzuge Festplatten gegenüber DVDs/CDs wegen der Geschwindigkeit und der Kapazität. Wenn man sich für ein “digitales Leben” entschieden hat, dann muss man sich auch der Konsequenz stellen, seine Daten ständig umzukopieren, zu migrieren, zu konvertieren…

Was will man nun verhindern/retten?

Zunächst den Plattencrash: dazu sollte man den Grundsatz verinnerlichen, Daten und Programme zu trennen. D.h., dass die “Eigenen Dateien” usw. auf einer zweiten Festplatte zu liegen haben. Ebenso alle Datenverzeichnisse von wichtigen Programmen (Thunderbird, Outlook). Ein Rechtsklick auf das Desktopsymbol “Eigene Dateien” reicht, um das Verzeichnis zu verschieben. Linux-Usern muss ich in der Hinsicht ja eh nix erzählen ;-)
Gleichzeitig kopiert man in regelmässigen Abständen die Datenplatte (=2. Festplatte) auf eine Sicherungspartition der ersten Festplatte. Dazu gibts so elegante und v.a. schnelle Werkzeuge wie robocopy (Windows, kostenlos von Micro$oft) oder rsync (Linux/Mac).
So können beide Platten crashen und die Daten sind nicht verloren.
Charmant macht diese Lösung im Gegensatz zu “richtigen” Backupprogrammen, man nicht erst das Backupprogramm bemühen oder - nach einem Crash - gar installieren muss, um an die gesicherten Daten zu kommen. Auch bei einem Umzug in einen anderen Rechner hängt man dort einfach die Datenplatte rein und ist glücklich.

Bei Notebooks und Macs geht das natürlich nicht, die steigen weiter unten mit einer externen Platte ein oder hantieren mit zwei externen Platten.

Ausserdem gilt es, im Falle eines Systemcrashs das Betriebssystem wiederherzustellen. Dazu erzeuge ich in unregelmässigen Abständen mit einer Boot-CD (Knoppix, BartPE oder VistaPE) und einem passenden Imageprogramm Images der Systeme, die dann auf der zweiten Platte gespeichert werden.platten

Man muss man sich auch die Frage stellen, was bei z.B. einem Einbruch oder Brand passiert. Abgesehen davon, dass ein evtl. Einbrecher unsere persönlichen Daten hat (was ein ganz anderes Thema ist, Stichwort Verschlüsselung) - wie bekommen wir die wieder?
Dazu kopiere ich regelmässig via robocopy oder rsync (s.o) meine Datenpartition auf eine USB-Platte. Die kann man jetzt im Wald verstecken, bei Muttern ins Eisfach legen oder an den Arbeitsplatz mitnehmen. Die Policies der meisten Unternehmen untersagen zar, USB-Platten an die Geschäftsrechner anzuschliessen, aber in der privaten Schublade deponieren darf man die Platten i.d.R. schon.Bei solchen Konstellationen bietet sich übrigens USB-Laufwerksmanagement an.

Beispiel eines Robocopy-Scripts:

robocopy d:\ h:\ /mir /xd “D:\System Volume Information” “D:\Recycled”

Auf deutsch:

robocopy von d: (datenpartition) nach h: (Sicherungspartition erste Platte) als vollständige Kopie (/mir) ohne (/xd) die Verzeichnisse “D:\System Volume Information” und “D:\Recycled”

Wenn man sich jetzt diese Scripte als Batches auf den Desktop legt oder gar per Autostart.inf automatisch beim einstecken des USB-Laufwerks ausführen lässt, dann ist das ganze nicht nur sicher sondern auch sehr bequem. Durch die zeitversetzten Kopien der Daten auf der Sicherungspartition und der USB-Platte hat man auch so etwas wie ein “Generationenprinzip light”, kann also grobe Schnitzer (Löschungen usw.) noch rückgängig machen.

Update:
Vielleicht sollte ich noch kurz erwähnen, warum in dem Artikel keine RAIDs Beachtung finden.
Was im professionellen Umfeld natürlich erste Pflicht ist, kann einem im Heimumfeld schonmal das Genick brechen: “stirbt” ein (onboard-)Raid-Controller, dann kann nicht automatisch ein anderer Controller das RAID lesen. Manche Hersteller versprechen Kompatibilität, aber das kann man vorher schlecht ausprobieren. Und Softwareraids sind mir ja schon gar nicht geheuer!
Natürlich erschlägt man mit einem RAID-1 für die Systemplatte einen Plattencrash. Dummerweise muss man es dann aber auch bemerken! Denn das schöne am RAID 1 ist, dass es einfach mit einer Platte weiterläuft. Hat man keine Alarmsoftware vom Herstller installiert oder wirft einen regelmässigen Blick in die Ereignisanzeige, dann merkt man solange nichts, bis auch die zweite Platte aussteigt. Und dann wirds dunkel.

Update: Linux läuft und läuft und läuft…

Eine gelungene (wenn auch unfreiwillige) Ergänzung zu meinem Post über Linux auf dem Desktop liefert Warren Butler aus Melbourne:

Er hatte immer wieder Kernel-Hänger unter Feisty Fawn - als Folge hat er alle Kernel-Parameter durchgetestet und danach die ganze Hardware Stück für Stück durchgetauscht um letztlich den auf dem Mutterbrett (siehe Bild) zu finden.


Glückwunsch, Warren, und schön, dass es nicht am Linux lag ;-)

Linux läuft und läuft und läuft…

… oder: erstaunlich, was es für Zufälle gibt…littlelogo-tran.gif

Auf dem Weg zur Arbeit ist mir aufgefallen, dass sich bei mir seit Monaten völlig problemlos und stabil Linux (genauer: Ubuntu Feisty Fawn) auf dem Desktop etabliert hat und dass mir das durchaus einen Post wert sein könnte.
Und dann sehe ich Franks Post darüber - netter Zufall :-)

Ich schreib trotzdem meine Sicht der Dinge dazu auf:

Wie gesagt, es läuft. Es läuft so gut, dass ich meine ehemalige Lieblingswebsite www.ubuntuusers.de schon seit Wochen nicht mehr besucht habe/besuchen musste…

Es macht genau das, was ich benötige:

  • Fotos bearbeiten mit Gimp und archivieren mit GQView
  • Musik rippen, taggen und archivieren mit Grip und Easytag (OK, zum normalisieren greif ich immer noch auf mp3gain unter Wine zurück)
  • Reisen/Wanderungen planen mit GoogleEarth
  • Surfen mit Firefox - das ist wichtig, da mein “digitales Leben” immer webbasierter wird (Googlemail, del.icio.us etc.)
  • Meine Homepage basteln mit NVU/Kompozer
  • Gelegentlich mal ein Briefchen schreiben oder die durchs Nichtrauchen gesparten Euros ausrechnen mit Openoffice.org
  • Ein bisschen Homebanking mit GNUCash
  • Sicherheitheit bieten mit Firestarter, ClamAV und Antivir und natürlich apt-get update/upgrade
  • Daten auf verschiedene Platten, Rechner und MP3-Player sichern/syncen mit GRsync
  • Passworte und Identitäten verwalten mit KeepassX
    (Frank, ist das was für Dich als Roboformerstatz? Autologin gbts da auch)

Mehr brauch ich nicht fürs tägliche Leben, zumal ich meine Musik (im Moment) mittels Windows-Notebook und iTunes auf die Anlage schaufle. Das sind alles keine besonderen Anwendungen oder besonders hohe Ansprüche. Für diese Fälle gibt es aber auch jede Menge Anwendungen unter Linux, vermutlich mehr als unter Windows ;-)

Die Windows-Partition boote ich immer seltener - zu nervig sind die Updates von Win und Antivir. Und wenn, dann um den den VPN-Client zu starten, um mich ins Büro einzuklinken. Kommt aber auch immer seltener vor… Da gibts leider noch immer noch nichts passendes unter Ubuntu.

Erschreckend! Ich bin so zufrieden, dass ich noch nicht mal daran gedacht habe, mir die kommende Version von Ubuntu (Gutsy Gibbon) genauer anzuschauen. Das ist mir unter Windows noch nie passiert; da hat man immer mal wieder über den Tellerrand geschielt ;-)

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