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iSCSI – NAS mal anders

Bildquelle s.u.

So ein NAS ist was feines: einstecken, Shares freigeben und freuen. Am besten noch, wenn alles schön über Gigabit-Ethernet miteinander kommuniziert.

Schade ist, dass alle das NAS nutzenden Systeme Netzwerkprotokolle einsetzen müssen, um Zugriff auf die Shares zu erhalten. Das erzeugt einen gewissen Overhead, den man je nach Anwendungsfall umgehen kann: mit iSCSI.

iSCSI ist im Grunde das gute alte SCSI-Protokoll für TCP/IP. Vorteil: kein Overhead, also mehr Speed. Die iSCSI-Platte erscheint wie eine lokale Festplatte. Nachteil: auf dem Hostsystem steigt die Last etwas.

Wann bietet sich iSCSI an? Im professionellen Umfeld als nette Ergänzung (z.B. Backup-Disks) zu einem FC-SAN oder um Archiv-Daten auszulagern. Man kann das NAS irgendwo in einem anderen Brandschutzabschnitt stehen haben, solange es dort ein Netzwerkkabel gibt, kann man sich darauf connecten.
Im privaten Umfeld kann man sich iSCSI als Datenspeicher vorstellen, wenn es keinen anderen Client gibt oder als Datenbereich für den einzigen Mac in einem Windows-Netz usw…

Wie bekommt man iSCSI? Auf Hostseite recht einfach, denn die meisten Netzwerkplatten (NAS) haben das schon mit an Bord. Ein iSCSI-Target ist dort meistens schnell über einen Assistenten eingerichtet.

Auf der Clientseite ist es komplexer: Windows Vista, 7 und Server 2008 haben einen sog. iSCSI-Initiator an Bord. Für Windows XP und Server 2003 gibts was von Ratiopharm Microsoft: klick. Die Einrichtung ist einfach und hier prima beschrieben.

Linuxer wissen sicher mehr als ich, denn ich kann nur auf das Wiki der ubuntuusers.de verweisen.

Für Mac-User gibt es hier den globalSAN iSCSI Initiator von Studio Networks Solutions kostenlos zum herunterladen. Nach der Installation befindet sich in den Systemeinstellungen der entsprechende Eintrag. Dort genügt es, die IP-Adresse des iSCSI-Hosts als “Portal” einzugeben (das Plus unten links). Danach muss man ggfs. noch die Zugriffsdaten eingeben, den Haken bei persistent setzen wenn man das Laufwerk dauerhaft verbinden möchte und auf connect klicken.

Wie bei Windows muss das Laufwerk erst formatiert werden – am Mac heisst das natürlich “initialisieren” und geschieht im Festplatten-Dienstprogramm unter “Löschen”.

Noch Fragen? Her damit!

Ansonsten: viel Spass ;-)

Bildquelle: flickr

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Ein Buch sie alle zu beglücken…

20. Februar 2010 Stephan A. Keine Kommentare

… oder so. Auf jeden Fall ist “Das Grundlagenbuch zu Mac OS X 10.6 Snow Leopard” vom Verlag Mandl und Schwarz ein Wälzer mit rund 600 Seiten und Vollständigkeitsanspruch.

Ich habe mir seinerzeit Mac OS X so angeeignet, wie ich es mit jeder neuen Software tue: intuitiv, eher spielerisch und mit gelegentlicher Webunterstützung. Tatsächlich besuche ich auch beruflich nur wenige fachliche Lehrgänge, ich finde training on the job für mich effektiver.
Wie dem auch sei, das freundliche Angebot des Verlages, mal besagtes Buch zu testen hat dann doch gereizt – quasi als Erfolgskontrolle, ob ich nach fast drei Jahren Mac OS X auch das Wesentliche verinnerlicht habe.

Zum Buch:

Mehr…

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Ich kam, sah und linkte: 5.02. – 19.02.

20. Februar 2010 Stephan A. 9 Kommentare

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Ich kam, sah und linkte: 27.01. – 5.02.

5. Februar 2010 Stephan A. Keine Kommentare

iPhone/iPod touch als Mausersatz

29. Januar 2010 Stephan A. 2 Kommentare

Von Logitech gibt es  seit einiger Zeit eine  (kostenlose) Software namens “Touch Mouse” für das iPhone/den iPod touch an, mit der diese Geräte zur Ersatzmaus oder besser zum Trackpad für einen Windows-PC oder einen Mac werden können. Man benötigt dazu ein Stück Software für das iPhone (AppStore-Link) und die Server-Software für den Rechner.

Hat zuletzt Fidel hier prima beschrieben. Bei den Kommentaren zu seinem Beitrag tauchte mit Snatch ein ein ähnliches Produkt auf, das ich mir mal anschauen möchte.

Snatch kommt in einer kostenlosen und kostenpflichtigen Variante daher. In beiden Fällen benötigt man wie bei Logitech eine Server-Software für MacOSX oder Windows. Die Server-Software ist fix eingerichtet.

Die Free-Version (AppStore-Link) macht eigentlich das Gleiche wie Logitechs Lösung, nämlich Trackpad spielen. Das ist an sich schon recht nett, aber noch nix wirklich besonderes. Snatch ist allerdings so freundlich und prallt von den Bildschirmrändern wieder zurück… das hat Unterhaltungswert ;-)
Ausserdem kann Snatch die Verbindung mit einem Passwort absichern.

Die kostenpflichtige Variante (2,99 € im AppStore) kann dafür aber auch eine Tastatur einblenden und bietet vor allem, sich Fernbedienungen für seine Programme zusammenzubauen. Oder man lädt sich eine bereits fertige von der Webseite runter.
Ob man die Tastatur auf dem iPhone bedienen möchte hängt vom individuellen Anwendungsfall ab: ich habe keinen Mac Mini am 42″-Flachbildschirm und finde die Remote-App von Apple für mein Netbook mit iTunes genial. Aber um z.B. Präsentationen vorzuführen (die Powerpoint-Remote von Snatch tut´s auch grösstenteils unter Impress) hat das Ding eindeutig einen Mehrwert (s. Screenshot unten).
Einzige Voraussetzung: man muss sich im gleichen Netzwerk befinden (über das das iPhone dann via WLAN eingebunden wird) oder man baut zwischen PC und iPhone ein adhoc-WLAN auf. Hier auf die Firewall am PC achten!
Snatch empfiehlt übrigens unter Windows die Installation von Bonjour, das es hier gibt. Die 64-bit-Version ist hier zu finden.

Was allen getesteten Versionen und auch der Logitech-Lösung anhaftet ist eine leichte Verzögerung bei der Mauszeigerbewegung, wenn ein paar Sekunden Stillstand war. Dann stockts etwas – sowohl unter Windows als auch unter MacOSX, sowohl über WLAN als auch übers Netzwerk.

Ob die exakte Positionierung Übungssache ist, weiss ich nicht. Ich kam jedenfalls als Mausersatz mit dem Ding mehr schlecht als recht zurande. Dabei habe ich normalerweise keine Probleme mit Mäusen, Trackpads, Tracksticks und Trackballs (die mag ich besonders). Da bleib ich dann lieber bei der Magic Mouse oder bei meinem Trackball, der sich für mobile Notebookarbeiten hervorragend eignet, weil er nur minimalen Platzbedarf hat. Andererseits: besser als das fummelige Trackpad meines eben erwähnten Netbooks ist´s allemal. Da geht dann probieren über studieren.

Überhaupt:  man muss sich überlegen, wie Snatch mit seinen Möglichkeiten ins eigene Umfeld passt.
Für die Powerpointer kann sich Snatch durchaus lohnen, das ist deutlich preiswerter als ein Presenter und kann´s genausogut, wenn man die Anbindung mal erledigt hat  ;-)

Für “reinrassige” Mac-User, die Keynote verwenden gibts für die Präsentation natürlich noch die unschlagbare App von Apple für 0,79 € im Appstore. Die App hat den Vorteil, dass sie die Slides auch in klein auf dem iPhone/iPod touch verkleinert anzeigt. Wie gesagt: nur für Keynote.

Ein paar Screenshots:

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Ich kam, sah und linkte: 30.12. – 22.01.

22. Januar 2010 Stephan A. 2 Kommentare

Mac: Firefox beschleunigen

12. Januar 2010 Stephan A. 6 Kommentare

Angeregt durch dieses lesenswerte Posting von Mark wollte ich mal schauen, wie man denn die SQLite-Datenbanken vom Firefox unter MacOS X “vacuumisieren”, also reorganisieren, kann… und siehe da, SQlite ist im Gegensatz zu Windows schon an Bord! Mac ist ja so easy ;-)

Es reicht also völlig aus, gelegentlich folgendes Script laufen zu lassen:

cd ~/Library/Application\ Support/Firefox/Profiles/
for a in */*.sqlite; do sqlite3 $a ‘VACUUM;’; done

Damit werden alle SQlite-Datenbanken im eigenen Userverzeichnis reorganisiert.

Vorher aber den Firefox beenden!

Das ganze in Applescript umzusetzen überlasse ich denen, die sich damit auskennen; ich habe mir ein Shellscript draus gebastelt:

Vor die erste Zeile ein “#!/bin/bash” setzen, abspeichen. Dann CMD+I und bei “Öffnen mit” das Terminal eintragen (zu finden unter “Dienstprogramme”).

Danach ein Terminalfenster öffnen und “chmod +x [Dateiname]” eingeben. Hilfweise geht natürlich auch “chmod +x” und dann die Datei mit der Maus in das Terminalfenster ziehen.

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Ich kam, sah und linkte: 23.12. – 30.12.

30. Dezember 2009 Stephan A. Keine Kommentare

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Ich kam, sah und linkte: 14.11. – 2.12.

3. Dezember 2009 Stephan A. Keine Kommentare

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Mac: Parallels Desktop 5

28. November 2009 Stephan A. Keine Kommentare

parallels5Dieses Jahr im Mai gabs bei MacUpdate eine Promo-Bundle-Aktion, bei der ich für mein Macbook den Parallels Desktop 4 erworben habe.

Ich bin eh ein grosser Freund der Virtualisierung und kann mit BootCamp nix anfangen. Lange habe ich VirtualBox genutzt (auf meinem Windows-PC tue ich das immer noch), aber auf dem Mac läuft seit Mai eine professionelle Software, nämlich Parallels.

Diese Software ist in einer neuen Version 5 erschienen, und ich habe lange gezögert, Geld in das Update zu investieren. Die Version 4 lief hervorragend, sehr stabil und m.E. auch sehr performant. Aber z.B. dieser Thread bei Macuser.de hat die Entscheidung leicht gemacht: die vollmundigen Werbeversprechen sollen dann doch tatsächlich der Wirklichkeit entsprechen…

We´ll see ;-)