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Win: Robocopy optimiert

Hier und besonders hier hatte ich ja das Tool robocopy von Microsoft ja schon vorgestellt. Robocopy ist übrigens seit Vista standardmässig an Bord. XP-User müssen das Resource-Kit installieren.

Problematisch ist beim Einsatz von Robocopy mit dem Schalter “/mir” (Mirror) das Replizierverhalten auf FAT32- und NTFS-Partitionen bzw. wenn Quell- und Zielsystem ein wenig verschieden sind: Uhrzeit, Betriebssystem usw…

Da kann es passieren, dass auf einmal fast jede Datei des Zielsystems neuer ist als auf dem Quellsystem. Das kostet nicht nur Zeit, sondern gelegentlich auch Nerven ;-)

Besser ist in so einem Fall die Nutzung des Archivbits in den Dateiattributen: wird auf dem Quellsystemeine Datei verändert, so erhält sie automatisch das Archivattribut gesetzt. In einer Eingabeaufforderung kann man sich das in dem betreffenden Verzeichnis mit dem Befehl “attrib” ansehen.

Was wird jetzt benötigt? Ein Robocopyparameter, der rekursiv nur Dateiein mit Archivbit kopiert und dieses Bit danach auch wieder zurücksetzt. Schliesslich muss die Datei beim nächsten Sicherungslauf nicht wieder kopiert werden – es sei denn, sie wurde verändert:

robocopy d:\ z:\ /m /A-:A /s /purge

d:\ ist das Quelllaufwerk; z:\ ist das Ziellaufwerk

/m = nur Dateien mit Archivbit kopieren und es danach zurücksetzen.
/A-:A = das Archivbit der kopierten Dateien (auf dem Ziellaufwerk) zurücksetzen
/s= rekursives Kopiren (Subdirs)
/purge = auf dem Quelllaufwerk nicht vorhandene Dateien auch auf dem Ziellaufwerk löschen

Will man auf Nr. sicher gehen so fügt man noch diese Parameter hinzu:

/fft = unterstellt FAT-Dateizeiten mit einer 2-sekündigen Ungenauigkeit
/dst = Korrigiert die Sommerzeiteinstellungen der Dateien (erst ab Vista)

Alle anderen Optionen ( /R = retry, /W = wait, /XF = eXclude Files, /XD = eXclude Dirs) können/müssen natürlich noch dahinter gesetzt werden.

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Wenn das BIOS lebt…

… dann schlägt man sich letzten Endes ans Hirn und fragt sich, warum man nicht zuerst nach den einfachen Dingen schaut…

Was ist passiert? Mein Windows-PC wollte vor ein paar Tagen urplötzlich nicht mehr booten; blieb einfach nach dem BIOS stehen. Keine Meldung, nix…

Das war schon mal passiert, als mir die Systemplatte flöten gegangen war. War damals nicht weiter schlimm, siehe hier. Da ich in dieser Hinsicht ein gebranntes Kind war, bin ich natürlich von einem Plattendefekt ausgegangen. Umso erstaunter war ich, dass nach dem Einlegen einer Boot-CD (Bart-PE) der Boot klappte. Wohlgemerkt klappte, ohne dass ich bei “Drücken Sie eine Taste um von dieser CD zu starten” eine Taste gedrückt habe.

Also lag ein Fehler im MBR oder Bootsektor der Platte nahe. Aber alle Reparaturversuche blieben erfolglos…

Ich hatte mich schon darauf eingestellt, den Rechner mit Boot-CD zu betreiben (als Berufs-Admin ist man ja leidensfähig und lebt von Workarounds), bis ich eher zufällig einen Blick auf die Bootreihenfolge im BIOS warf:

Siehe da, dort waren als Bootdevices das CD-ROM und sonst nix angegeben. Keine Ahnung, wie die Einträge da so durcheinandergewürfelt wurden… also bin ich der festen Überzeugung, dass mein BIOS lebt. Naja, schliesslich ist nomen gleich omen ;-)

Hätte mensch ja auch gleich drauf kommen können *grmpf*

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Ich kam, sah und linkte: 29.07. – 18.08.

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