Man kennt das: wer einen virtuellen Rechner auf eine andere Plattform oder einen anderen Host migriert, der hat damit zu kämpfen, dass die VM eine neue Netzwerkkarte bekommt. Unter Windows richtet man das per klicki-bunti, aber Linux-Server haben schlicht und einfach kein eth0 mehr.. aber wo ist es hin?
“Schuld” hat UDEV, das die (neue) Netzwerkkarte einfach umbenennt.
Die Eingabe von dmesg |grep net gibt Aufschluss:
UDEV hat also die eth0 in eth1 umbenannt. Ist ja auch logisch: neue virtuelle Hardware = neue Netzwerkkarte = neue MAC. Leider liess sich bei unserem ESX die MAC-Adresse nicht einfach auf den alten Wert setzen, da die Vendor-ID vorgegeben war
Man hat jetzt zwei Möglichkeiten – oder mehrere, aber ich hab nur diese beiden auf Anhieb gefunden
In der Datei /etc/network/interfaces einfach aus eth0 einfach eth1 machen (auch für die statischen Einstellungen). Ist easy, aber man sollte das dokumentieren…
Oder aber man sucht in /etc/udev/rules.d die xx-persistent-net.rules und löscht dort den alten Eintrag für eth0. Danach eth1 in eth0 umbenennen.
Danach ein reboot und alles ist gut.
Wie ist das unter XEN? Gleiches Problem? Und was ist mit VirtualBox und mit Parallels? Gibt es das Problem dort auch oder ist das einfacher zu umschiffen? Fragen, Fragen, Fragen…








also ich geh im Regelfall auch den von dir skizierten Weg – wobei man zumindest in Fusion die Adresse auch haendisch im vmx (afaik) vorgeben kann.
Gruss
fidel
@fidel
Kannst Du die ganze MAC eingeben? Beim ESX ist definitiv der Vendor-Bereich gesperrt.
Bei Parallels und VirtualBox kann ich eine beliebige MAC eingeben – habs grade nachgeschaut.
also in der Theorie ja
https://dl.dropbox.com/u/223435/public_trash/20100311_183939_ss.jpg
mehr muesste ich testen
@fidel
Hm, vielleicht muss ich och in die vmx-Files abtauchen…. die GUI jedenfalls weigert sich.
test it