Archiv | Juli, 2009

Linkin Park, Stuttgart, 30.07.2009

Wow! Mein erstes Großkonzert – und ich habs überlebt ;-)

Ich bevorzuge ja normalerweise die kleineren Konzerte, aber manchmal muss es was großes sein: Die Fantas in der DM-Arena Karlsruhe (2005), Die Toten Hosen (2002) und Disturbed (2008) jeweils in der Karlsruher Europahalle waren für mich schon grenzwertige Erlebnisse – was die Menschenmassen betrifft.

Da sind Linkin Park auf dem Bad Cannstadter Wasen nochmal ne Nummer größer. Aber da mussten wir einfach hin. Die spielen nur zwei Konzerte in Deutschland, da muss man einfach hin!

Wir hatten Plätze im Block F, oberste Reihe – also an die Seitentribünen an der  Neckarseite. Mit einem Kind ist das durchaus verträglich. Wieviel Leute wohl da waren? Die Woche davor waren die Fantas mit 60.000 auf dem Wasen. Ich tippe für gestern auch mal grob in diese Richtung. Wie in der Konzertkritik der Stuttgarter Nachrichten zu lesen ist, waren 35.000 Leute da.

Was soll man sagen: grosses Kino, ganz grosses Kino! Linkin Park haben eine tolle Show abgespult, auch wenn die drei Lieder im Zugabenblock von Dead by Sunrise (Chesters Nebenprojekt) nicht so mein Geschmack waren. Dennoch: Chester brüllte sich die Seele aus dem Leib, die Band war prima aufeinander eingestimmt, die Stimmung grandios. Das war das erste Großkonzert, das ich gleich nocmal anschauen würde! (Und das will jetzt wirklich was heissen).

Kleiner Kritikpunkt: die Vorbands haben viel zu früh angefangen, spo dass ich Funeral for a Friend verpasst habe. Wie soll man als arbeitender Mensch um 16:30 am Wasen sein?

Ich hatte natürlich die Kamera vergessen und konnte leider nur ein paar Fotos und ein Video mit dem iPhone schiessen. Wer mehr sehen will, bemühe die Youtube-Suche.

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So. und jetzt geh ich zwei Wochen in Urlaub. Wiedersehen!

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Ich kam, sah und linkte: 20.07. – 28.07.

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Forestle: den Regenwald mit Internetsuchen retten (?)

frog_numbers_deBei einem Vortrag über Green IT habe ich letztens die These gehört, dass eine Suchanfrage bei Mutter Google genausoviel Energie benötigt, wie eine 60-Watt-Glühbirne für 15 Minuten leuchten zu lassen.

In diese Berechnung einbezogen waren alle Netzwerkverteiler und Gateways und DNS-Server usw., die an so einer Suchanfrage beteiligt sind. Sicher hinkt die Berechnung, aber man bekommt trotzdem eine annähernde Vorstellung von dem, was ein einfacher Klick auslösen kann.

Forestle.org (sind da Schwaben am Werk?) ist eine Suchmaschine (powered by Yahoo), die den Regenwald schützen will. Deswegen wird bei jedem Suchergebnis Werbung eingeblendet, deren Erlös nicht der Bilanz sondern dem Regenwald zugute kommt:

Alle Einnahmen (abzüglich ca. 10% Verwaltungskosten), die wir über Forestle-Suche generieren, gehen an das “Adopt an Acre” Programm unserer Partnerorganisation The Nature Conservancy – eine der renommiertesten Naturschutzorganisationen weltweit. Dort werden die Einnahmen dazu verwendet, bedrohte Regenwaldgebiete nachhaltig zu bewahren.

Derzeit stehen schon 933.821,7 m² unter Schutz.

Mehr Erklärungen hier.

Im Grunde eine gute und unterstützenswerte Idee – auch wenn ich da an die umstrittene Krombacher-Aktion “Saufen für den Regenwald” erinnert werde.

Ich habe zwar mein neues Auto auch nach Umweltaspekten ausgewählt, aber eben nicht ausschliesslich. Ähnlich werden sich die Internetuser von Forestle abwenden, wenn die Suchergebnisse nix taugen.
Vergleichen wir also mal: ich möchte Informationen zum Film “Meine Daten und ich” bekommen.

Forstle:

forestle-erg

Google:

Google-erg

Abgesehen davon, dass Google mich soweit oben listed (mein ewiger Dank usw…) scheint für diesen Fall das Ergebnis bei Forestle sogar ein wenig logischer. Ausserdem hats das schönere Interface.
Und wenn´s nicht passt, kann man im Interface immer noch weitere Suchmaschinen einschalten.

Ich versuchs mal mit Forestle! Dann wachsen mir vielleicht demnächst Blümchen aus dem … Keyboard ;-)

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Wiederentdeckt: Bush

Mitte der 1990er Jahre habe ich wirklich gerne Bush gehört, ich besitze sogar zwei CDs der Band: “Sixteen Stone” (1994) und “Razorblade Suitcase” (1996, bloß nicht zu verwechseln mit “Razorblade Romance” von HIM aus 1999). Eindringliche, eigenwillige Musik.

Irgendwie ging die Musik bei mir in der Versenkung unter, bis mit freundlicherweise der Genius von iTunes heute wieder was von Bush vorgespielt hat:

Comedown:

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Dankeschön, Genius :-) Das klingt ja heute noch so frisch wie vor 15 Jahren!

Wikepedia machts möglich: der Sänger ist der Ehemann von Gwen Stefani und hat ein neues Soloalbum am Start. Das werde ich doch mal testen. Dazu später mal mehr.

Aber hier erstmal ein paar fette Stücke von Bush:

Swallowed:

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Mouth:

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Glycerine:

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Windows: SoftMaker Office 2006 kostenlos

… oder der Trend geht zum Zweitoffice….ofw06

Caschy hat es gefunden und hier beschrieben. Den Downloadlink und das Registrierungsformular verlinke ich natürlich auch gerne ;-)

Noch ein neues Office-Paket? Naja, neu ist Softmaker nicht, die Firma gibts seit 1987. Und ich erinnere mich sehr genau, dass zu Zeiten von Staroffice 4/5 (also Ende der 1990er) immer auch das Softmaker Office als Alternative genannt wurde. Damals war Softmaker Office oder Textmaker solo eines der erfolgreichsten Shareware-Programme und wurde gerne als Referenz für das Funktionieren des Shareware-Prinzips hergenommen.

Also nix neues, sondern was ausgereiftes. Wäre mir sicher einen Blick wert, wenn ich nicht schon mit den verschiedenen Offices so kaum zurande käme: im Moment habe ich im Büro M$-Office XP, daheim unter Windows OpenOffice und auf dem Mac Lotus Symphony 1.3 (basiert auf OpenOffice). Im privaten Bereich arbeite ich trotzdem vorwiegend mit den Google Docs. Denn man  kann ja sagen was man will: Leichtgewichte sind die genannten Office-Pakete alle nicht und daher und wegen der Plattformunabhängigkeit ist für mich Google Docs im Moment das Office der Wahl. Denn einen Browser habe ich immer auf ;-)

Unter diesem Aspekt wäre Softmaker Office 2006 mit seinen 24 MB natürlich interessant. Schade, dass es das nur für Windows gibt.

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Meine Daten und ich

… Mist, irgendwie ist der Film “Meine Daten und ich” an mir vorbeigegangen. Aber dafür kommt er jetzt auf DVD raus:

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Das geb ich mir ;-)

via

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Ich kam, sah und linkte: 29.06. – 16.07.

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Ein Admin verzeiht nie

Ok, soo schlimm sind wir doch gar nicht, ODER?

via Stephan

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Sommerloch?!


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via Sven

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WordPress und die FTP-Daten

Aus gegebenem Anlass (gestern kam die Version 2.8.1) heraus:

Seit Version 2.5 kann WordPress Plugins automatisch aktualisieren. Später kam dann noch die Funktion hinzu, dass WordPress sich selbst automatich updaten konnte.

Voraussetzung hier wie dort ist aber immer, dass die Plugin- oder Programmpakete heruntergeladen werden. Das macht WordPress mit FTP und hat die Konsequenz, dass WordPress in Unkenntnis von Benutzername und Passwort diese Daten abfragt.

Das tut es bei jedem Download und das ist lästig.  Lassen wir mal Sicherheitsaspekte beiseite und machen wir es uns bequem. Frank hat hier wunderbar beschrieben, wie man die Credentials in die Datei wp-config.php einträgt:

define(‘FTP_HOST’, ‘ftp://example.de/’);
define(‘FTP_USER’, ‘example_username’);
define(‘FTP_PASS’, ‘example_passwort’);
define(‘FTP_SSL’, false); //TRUE fuer SLL-Verbindung

Perfekt!

Bildquelle: Flickr

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