Was ist (mir) wichtig an einem Feedreader?
Ich will überall meine Feeds lesen können, im Büro, daheim, auf dem Handy, an einem fremden Rechner. Dabei sollen die Feeds aber schön synchron gehalten werden.
Erste und einfachste Lösung: GoogleReader. Habe ich lange benutzt, war mir irgendwann wegen merkwürdigen Zeitverzögerungen zu blöd.
Dann habe ich es mit Feeds on feeds und Gregarius versucht. Beides sind Lösungen, die man auf dem eigenen Webspace installiert. Der eine Reader war zu unkomfortabel, der andere hat immer mal wieder Feeds als ungelesen angezeigt, die schon gelesen waren. Ich entsinne mich auch einiger Updateprobleme.
Dann bin ich zu einer … naja, sagen wir mal “Client-Server-Lösung” übergegangen: Webservice von Newsgator (man muss sich dort anmelden, die Clients syncen dann mit diesem Service), als Clients NetNewsWire (Mac/iPhone) bzw. FeedDemon (Windows). Das hat wirklich gut geklappt, auch wenn die iPhone-App etwas träge und spartanisch ist.
Gestern aber kam dann das “WOW”: bei Christoph habe ich Feedafever gesehen.
Wieder eine Lösung, die man auf dem eigenen Webspace installieren kann. Das Interface ist genial einfach – da passt wirklich der Spruch “weniger ist mehr”.
Eine moderne Oberfläche, die das Wesentliche anzeigt, in der sich Feeds sortieren und gruppieren lassen, die bisher sehr sauber updatet und die als Bonbon noch eine Hotlist der am meisten diskutierten Themen mitbringt. Ich habe mich direkt heimisch gefühlt.
Das Update der Feeds kann im Browser oder/und via Cronjob(s) erfolgen.
Dazu gibts noch ein aufs iPhone zugeschnittenes Interface.
Damit erfüllt Fever bisher alle meine Voraussetzungen von oben: da browserbasiert sind meine Feeds überall lesbar und synchron. Dazu ist es noch sexy;-)
Einschränkung: Fever ist eine Ein-Mann-Show, das heisst man kann nicht wie bei Gregarius für eine ganze Familie die Feeds hosten, sondern nur für einen User. Mir reicht das ![]()
Noch kann man zB auch einzelne Posts auf nicht “ungelesenen” setzen, es gibt allerdings einen Save-Ordner.
Wermutstropfen: Fever kostet 30 US-Dollar. Auf der gut gemachten Webseite kann man sich aber umfassend informieren – ich hab´s jedenfalls nicht bereut!
Die Installation ist einfach: Datenbank anlegen, fever herunterladen, die Readme beachten (jaja), und den Anweisungen im Webbrowser folgen.
Screenshots:
- Fever
- Hotlist
- Tastenkombinationen
- Einstellungen
- IPhone – Übersicht
- IPhone
- IPhone
- IPhone – Einzelansicht











es macht auch gerade in fluid eine wirklich gute figur. ich nutze es erst einen tag und bin schon mehr als begeistert von fever
Eindeutig! An den Screenshots kann man glaube ich erkennen, dass ich es auf dem Mac auch in Fluid laufen habe.
Danke nochmal für den Tip
Unter extras finden man auch ein schönes javascript bookmark zum schnellen abonnieren. praktisch.
Und dann sieht man in Mint, wer einen per Fever besucht…
Mint und Fever sind ja aus dem gleichen Haus… was steht dennda so?? *neugierigschau*