via mail von Steffi
VMWare Server 2.0 und Installationsprobleme unter Win 2003 SP2
von Stephan A. am 26. Jun. 2009 in Posts
Der VMWare Server in Version 2.0 ist ein wenig zickig, wenn´s ums die Installation auf einem Server Windows 2003 geht. Bei uns gab´s sowohl Meldungen hinsichtlich angeblicher Gruppenrichtlinien, die die Installation verhindern als auch einen Fehler, der sich auf eine “digital signature policy” bezog.
Der Reihe nach – leider ohne originale Screenshots:
Die erste Fehlermeldung lautete bei der Installation gleich nach den Splash-Screen “Der Systemadministrator hat Richtlinien erlassen, um diese Installation zu verhindern“. Aha.
Natürlich waren wir mit einem administrativem Account angemeldet. Logins mit Domänen- oder lokalen Admins brachten keinen Erfolg. Eine entsprechende Gruppenrichtlinie gab es nicht, auch nicht lokal. Und genau da liegt der Hase im Pfeffer: keine Richtlinie ist auch eine Richtlinie!
Man muss in den lokalen Sicherheitsrichtlinien (!) bei den “Richtlinien für die Softwareeinschränkung” eine neue erstellen und bei “Erzwingen” einstellen, dass die Richtlinie für alle User ausser den lokalen Admins gelten soll. Danach die Richtlinien aktualisieren (gpupdate /force) und die Installation mit Rechtsklick auf das Installerfile starten. Als alternative Anmeldung den lokalen Administrator eingeben und los gehts.
Mehr Infos und Screenshots hier. Danke an Björn!
Gehts los? Mitnichten! Die Installation begann vielversprechend und der Installer begann zu kopieren – und sagte freundlich: “Error 1718. File was rejected by digital signature policy“. Toll, noch eine Richtlinie?
Nein: das Installerfile ist 500 MB gross und das mag Server 2003 nicht (Versuche unter Vista und XP waren da erfolgreicher). Aber M$ wäre nicht M$, wenn es nicht dazu einen Hotfix gäbe (Sprachversion beachten). Warum ist der nicht in den normalen Updates enthalten????
Schönen Dank auch – an VMWare und an Microweich. Aber jetzt rennt die Sache. Die Verwaltungskonsole ist weggefallen und durch ein durchaus brauchbares Webinterface ersetzt worden. Wäre schön, wenn das jetzt noch die Amtssprache könnte…
Trigami-Review: daparto.de – Online-Marktplatz für Autoteile
von Stephan A. am 26. Jun. 2009 in Posts
[Trigami-Review]
Autos kosten Geld, in der Anschaffung und in der Unterhaltung. Daneben haben sie noch die dumme Eigenart, gelegentlich das ein oder andere Ersatzteil zu benötigen. Zwar sind die Lohnkosten meistens der größere Anteil an einer Reparaturrechnung, aber auch Ersatzteile kosten Geld.
Hier kommt jetzt daparto ins Spiel. Das Portal verspricht „Suche und den Vergleich online angebotener KFZ-Ersatzteile. Aktuell werden auf dem Portal mehr als 1,7 Mio. Teile für mehr als 40 Mio. Anwendungsfälle angeboten – vom Anlasser für Alfa bis zur Zylinderkopfdichtung für Zastawa.
Mit Hilfe optimierter Such-Funktionalitäten können Artikel aus dem umfangreichen Sortiment der bei daparto anbietenden Händler einfach und zielgenau gefunden werden. Zusätzlich können geeignete Produktalternativen bequem ermittelt und strukturiert verglichen werden.
Der Kauf der so recherchierten Angebote findet anschließend direkt in den Online-Shops der Händler statt.“
Bei mir fiel letztens bei der Inspektion ein ausgeschlagener Querlenker für meinen Fiat Stilo an. Für dieses Review möchte ich nun bei daparto in Erfahrung bringen, ob mich meine Werkstatt etwa über den Tisch gezogen hat.
Bei daparto hat man mehrere Möglichkeiten, an das gewünschte Teil zu kommen: man kann vom Fahrzeug ausgehend anhand der Fahrzeugscheindaten oder über einen Fahrzeugkatalog suchen und sich danach durch Suchbegriffe oder Baugruppen hangeln.
Alle Teile gibt es bei daparto nicht, wie man an den grauen Bereichen sieht.
Alternativ kann man auch direkt die Teilenummer eingeben, wenn z.B. durch eine Rechnung o.ä. bekannt.
Gefundene Teile werden übersichtlich dargestellt und können nach verschiedenen Kriterien sortiert werden. Interessant für die “Schrauber-Gemeinde” ist natürlich die Sortierung nach Bewertung. Hier werden die von anderen Nutzern vergebenen Sterne in die Sortierung einbezogen. Spätestens hier sollte man sich überlegen, ob man sich bei daparto anmelden sollte. Apropos Anmeldung: die Registrierung lief vorbildlich ab, man hatte die Auswahl, Newsletter gar nicht erst zu abonnieren. Die Anmeldung wurde erst nach Bestätigungsklick auf einen Link in einer E-Mail aktiv.
Meinen Querlenker habe ich dort für 30 € weniger gefunden, als das Werkstattoriginal – dafür ist der andere aber (natürlich kostenpflichtig) eingebaut worden. Bestellt man sich nämlich das Ersatzteil muss man Versandkosten, u.U. noch die Mietwerkstatt oder den Kasten Bier für den handwerklich geschickten Kumpel einrechnen…
Fazit:
Interessanter Ansatz, gute Navigation. Spannend wäre jetzt noch eine Aufbereitung der Webseite für mobile Clients, damit man einen Kostenvoranschlag zeitnah überprüfen kann.
Auf jeden Fall eine nette Erleichterung für die Schraubergemeinde, dass dort die relevanten Webshops einheitlich durchsuchbar und vergleichbar gelistet werden.
Natürlich ist es das Interesse von daparto, dass man bei den dort gelisteten Anbietern kauft. Wer allerdings zwei linke Hände wie ich hat, der wird das Portal wohl eher zu Preisvergleichen nutzen.
Für alle anderen bietet daparto ganz web-zwo-nullig die Möglichkeit, Teile zu bewerten und zu beurteilen. Damit auch fleißig geschrieben wird, hat man 1000 € Schraubergeld ausgelobt. Leider läuft das nur noch bis zum 30.06., aber grundsätzlich ist die Idee nicht schlecht.
Thank god i´m a man!
von Stephan A. am 25. Jun. 2009 in Posts
Ich kam, sah und linkte: 21.06. – 24.06.
von Stephan A. am 24. Jun. 2009 in Posts
- UNetbootin – Homepage and Downloads ::
sehr genial: Tool für Win oder Linux, das verschiedenste BootCDs auf USB-Sticks bringt. - W32time | Windows Server 2003/2008 AD Umgebung | AMRILA ::
- http://www.iphone-notes.de/mobileconfig/ ::
iPhone OS 3.0 Tethering Settings via Mail or iPhone direct download… - Datenrettungsprogramm – fotocommunity.de ::
Navi auf iPhone oder: das Geld sitzt heute aber locker
von Stephan A. am 22. Jun. 2009 in Posts
Junge junge, die Leute müssen das Geld aber locker haben: 79 Euronen bis 30.06. und Platz 1 im App-Store für die Navi-Software von Navigon. Danach wirds wohl viel teurer.
Ich glaub aber nicht, dass das alles iPhone-Besitzer-Besitzer sind, die sich eine andere Navigationslösung verkniffen und so lange und schmerzlich auf die Lösung von Navigon gewartet haben. Da ist sicher viel Spieltrieb und Forscherdrang dabei. Nette Berichte übrigens hier und besonders hier.
Ja, mich juckts auch, auch wenn ich mit xGPS bisher ganz gut zurechtkomme…
Happy Feeds mit Fever
von Stephan A. am 18. Jun. 2009 in Posts
Was ist (mir) wichtig an einem Feedreader?
Ich will überall meine Feeds lesen können, im Büro, daheim, auf dem Handy, an einem fremden Rechner. Dabei sollen die Feeds aber schön synchron gehalten werden.
Erste und einfachste Lösung: GoogleReader. Habe ich lange benutzt, war mir irgendwann wegen merkwürdigen Zeitverzögerungen zu blöd.
Dann habe ich es mit Feeds on feeds und Gregarius versucht. Beides sind Lösungen, die man auf dem eigenen Webspace installiert. Der eine Reader war zu unkomfortabel, der andere hat immer mal wieder Feeds als ungelesen angezeigt, die schon gelesen waren. Ich entsinne mich auch einiger Updateprobleme.
Dann bin ich zu einer … naja, sagen wir mal “Client-Server-Lösung” übergegangen: Webservice von Newsgator (man muss sich dort anmelden, die Clients syncen dann mit diesem Service), als Clients NetNewsWire (Mac/iPhone) bzw. FeedDemon (Windows). Das hat wirklich gut geklappt, auch wenn die iPhone-App etwas träge und spartanisch ist.
Gestern aber kam dann das “WOW”: bei Christoph habe ich Feedafever gesehen.
Wieder eine Lösung, die man auf dem eigenen Webspace installieren kann. Das Interface ist genial einfach – da passt wirklich der Spruch “weniger ist mehr”.
Eine moderne Oberfläche, die das Wesentliche anzeigt, in der sich Feeds sortieren und gruppieren lassen, die bisher sehr sauber updatet und die als Bonbon noch eine Hotlist der am meisten diskutierten Themen mitbringt. Ich habe mich direkt heimisch gefühlt.
Das Update der Feeds kann im Browser oder/und via Cronjob(s) erfolgen.
Dazu gibts noch ein aufs iPhone zugeschnittenes Interface.
Damit erfüllt Fever bisher alle meine Voraussetzungen von oben: da browserbasiert sind meine Feeds überall lesbar und synchron. Dazu ist es noch sexy;-)
Einschränkung: Fever ist eine Ein-Mann-Show, das heisst man kann nicht wie bei Gregarius für eine ganze Familie die Feeds hosten, sondern nur für einen User. Mir reicht das ![]()
Noch kann man zB auch einzelne Posts auf nicht “ungelesenen” setzen, es gibt allerdings einen Save-Ordner.
Wermutstropfen: Fever kostet 30 US-Dollar. Auf der gut gemachten Webseite kann man sich aber umfassend informieren – ich hab´s jedenfalls nicht bereut!
Die Installation ist einfach: Datenbank anlegen, fever herunterladen, die Readme beachten (jaja), und den Anweisungen im Webbrowser folgen.
Screenshots:
Später…
von Stephan A. am 17. Jun. 2009 in Posts

In den nächsten Tagen wird es wohl erste Erfahrungen mit dem Jailbreak geben, dann zieh ich mein iPhone auch auf Version 3 hoch.
Warnung: Solarien sind gefährlich!
von Stephan A. am 17. Jun. 2009 in Posts
The Onion Router – TOR
von Stephan A. am 16. Jun. 2009 in Posts
Wenn man sich die aktuelle Berichterstattung aus dem Iran so ansieht, dann hoffen wohl die meisten wie ich auch, dass sich dort alles im Sinne der Reformer zum Guten wendet. Noch ein Pulverfass in der Region wäre wohl zuviel des “Guten”…
Als EDV-Fuzzi interessiert mich allerdings auch, wie die Jungs und Mädels dort es schaffen, an der Zensur vorbei ihre Tweets, Fotos und Filme ins Web zu stellen.
Mir ist da als erstes (und zugegebenermaßen einziges) Mittel das TOR-Projekt eingefallen. TOR (The Onion Router) ist eine Software, die lokale Internetanfragen abfängt und über ein Netz verschiedener teilnehmender Knoten leitet, so dass bei der Zieladresse der Ursprung der Anfrage nicht mehr erkennbar ist. Genauer erklärt ist das hier.
Auf der Projektseite findet sich auch eine interessante Zusammenstellung der Zielgruppen: normale Internetnutzer, Mititärs, Journalisten, Aktivisten & Informanten, Prominente, Geschäftsleute und Blogger.
Ich habe aus den Anfangszeiten TOR nur als recht komplizierte Kombination verschiedener Programme und Dienste in Erinnerung. Umso überraschter war ich, dass es mittlerweile TOR quasi als USB-Version für Windows zum Download gibt. Installationspakete für Mac OS X und verschiedene Linuxe gibt es auch.
Ich habe mir mal “gschwind” die aktuelle Version für Windows auf einen USB-Stick kopiert und bin überrascht, wie komfortabel das inzwischen ist. Eine EXE-Datei, die alles weitere erledigt und danach einen vorkonfigurierten Firefox-portable startet. Die Geschwindigkeit hat sich allerdings nicht deutlich verbessert: durch die Zwischenschaltung vieler Server ist TOR naturgemäß träge.
Pro: man kann für Firmennetzwerke Proxies eintragen und den gesamten Verkehr mit dieser Einstellung über bestimmte Ports durch die Firewall schleusen.
Natürlich kann die Verschleierung der Quell-IP nicht die üblichen Sicherheitsmaßnahmen bzgl. Cookies, Javascript etc. ersetzen. Mehr dazu hier.
Man sollte das Projekt unterstützen und den eigenen Rechner oder eine virtuelle Maschine vielleicht als Node teilnehmen lassen. Weiss ein geneigter Leser, wie da in D die Rechtslage ist?
Screenshots:
Wer, wie, was?
Infos über Autor, Sinn und Zweck dieses Blogs finden sich auf der Seite:



















Letzte Kommentare