In seiner aktuellen Ausgabe 48/2007 berichtet Spiegel offline auf Seite 88 ff über den “König Kunde 2.0″: der gebeutelte Kunde, der Stunden mit Callcenter Agents verbringt und dafür noch ein unfreiwilliges Vermögen abdrückt.
Lesenswerter Artikel, der durchaus eine Wende in der sogenannten Dienstleistungsgesellschaft einläuten könnte. Aber wo das Geld regiert, ist der Kunde ja eh egal… bis er woanders hin geht.
Bemerkenswert – besonders als Bediensteter des öffentlichen Dienstes – finde ich den letzten Absatz (siehe auch Screeenshot):
[...] Wer sich wirklich gut behandeln lassen will, kann es ja mal in seinem örtlichen Meldeamt versuchen. Denn während sich die freie Wirtschaft vor lauter Wettbewerb und Preiskampf am Kunden gesundgespart hat, haben ausgerechnet die Behörden aus den einstigen Orten des Grauens moderne Dienstleistungszentren geschaffen – echte Hilfe inklusive.
Ich sags ja schon lange: wir sind weitaus besser als unser Ruf!
Soooooo, vorgestern habe ich eine Tarifoption über 250 MB/Monat UMTS zu meinen Mobilvertrag gebucht.



