RemoteControl über Router und NAT hinweg

uvnc.gif
Das Problem bei der RemoteControl über NAT-Grenzen hinweg ist ja, dass der eigene und der fernzusteuernde Rechner mit seiner IP von aussen nicht sichbar ist, sondern nur die IP der DSL-Router.

Das kann man durch Portweiterleitungen natürlich locker umgehen. Jeder halbwegs moderne DSL-Router bietet entsprechende Möglichkeiten über seine Web-Administrationsoberfläche. Für Softwarerouter wie IPCop etc. gilt das genauso.

Für technisch eher unbeleckte Leute, die durchaus als engagierte Anwender zu bezeichnen sein können, ist aber die Einrichtung einer Portweiterleitung oder/und das ermitteln der eigenen öffentlichen IP ein eher grosses Hindernis.

Das Projekt UltraVNC hat daher mit UltaVNC SC eine Erweiterung gebastelt, die zumindest dem fernzusteuernden Rechner (i.d.R. der unbeleckte Teil) helfen soll:

Im Grunde richtet sich der Admin (nennen wir ihn mal S wie “Sohn”) auf seinem Router eine Portweiterleitung ein – bespielsweise von ankommend TCP Port 85 auf einen internen Windowsrechner Port 5500. Dann benötigt S noch einen aktiven Account bei DynDNS. Beides sind Einstellungen auf dem Router, die mensch nur einmal vornehmen muss.

Dann schickt S dem fernzusteuernden Teil (nennen wir ihn P wie “Papa”) eine spezielle Datei, die automatisch und ohne Installation eine VNC-Verbindung zu der DynDNS-Adresse aufbaut und somit per Portweiterleitung auf dem Rechner von S landet. Dort muss ein VNC-Viewer im Horchmodus (Port 5500) laufen.

Wie kommt man nur an die spezielle Datei? Hier die Datei custom.zip herunterladen und die darin enthaltene helpdesk.txt anpassen. Beispiele gibts genug auf der Site, meine sieht im Verbindungsteil in etwa so aus (der Rest ist Kosmetik) :

[TITLE]
UltraVnc SC
[HOST]
Verbindung zu Stephan
-connect xyz.dyndns.org:85 -noregistry

Anschiessend packt man die helpdesk.txt wieder in die custom.zip und lädt sie im Online Creator hoch – nach ein paar Sekunden kann man sich dann eine custom.exe (166 kb) herunterladen. Das ist genau die Datei, die es nun per mail oder Webspace zuverteilen gilt.

Startet P nun diese Datei sieht er folgendes Bild:

ultra-vnc-exe.jpg

Hätte man in der custom.zip die logo.bmp usw geändert, dann sähe das noch ansprechender aus. Aber fürs erste soll´s mal so reichen.

Hinweis:
Ich habe bewusst auf Verschlüsselung (in der helpdesk.txt einstellbar) und kosmetische Geschichten verzichtet, um zunächst die einfachste Variante lauffähig zu machen. Alles andere ist einfach erweiterbar. Man muss halt jedesmal eine neue .EXE erstellen lassen.

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5 Responses to RemoteControl über Router und NAT hinweg

  1. Roland 10. Juli 2007 at 13:16 #

    gut

  2. Stephan A. 7. August 2007 at 16:05 #

    Man ist übrigens nicht auf Port 5500 im Listen-Modus angewiesen. Ein vncviewer /listen 80 macht dann das ganze auch ohne Portweiterleitung. Da muss dann in der Firewall nur Port 80 offen sein.

  3. Kekz 17. Juli 2009 at 13:44 #

    Schonmal Teamviewer.de ausprobiert? Da spart man sich umständliche Konfigurationen.

Trackbacks/Pingbacks

  1. » Teamviewer für die Fernwartung - 11. April 2008

    [...] längerer Zeit schon greife ich meinem Paps auf die hier beschriebene Art und Weise unter die Arme. Eigentlich ein gutes Tool, das auf VNC basiert. Allerdings verlangt [...]

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