Archive | Juli, 2007

Update: Linux läuft und läuft und läuft…

Eine gelungene (wenn auch unfreiwillige) Ergänzung zu meinem Post über Linux auf dem Desktop liefert Warren Butler aus Melbourne:

Er hatte immer wieder Kernel-Hänger unter Feisty Fawn – als Folge hat er alle Kernel-Parameter durchgetestet und danach die ganze Hardware Stück für Stück durchgetauscht um letztlich den auf dem Mutterbrett (siehe Bild) zu finden.


Glückwunsch, Warren, und schön, dass es nicht am Linux lag ;-)

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iPhoneritis Teil III

Ein paar Leuten geht das inzwischen omnipräsente iPhone auf die E …. ähm…. den Nerv ;-)

Unabhängig von allen Features und vermutlich überragender Usability finden sich immer mehr Videos, Anleitungen und Berichte, wie man das Ding bedient, auseinander nimmt, aktiviert, zerkratzt oder sich damit rasiert.

Die Meldung, dass T-Mobile das Teil exklusiv für 450 € zzgl. D1-Vertrag in Deutschland verticken darf, ist dann gleich der nächste Knaller im Blogwald. Jetzt hat sich jetzt auch Chris von F!XMBR beschwert. Du sprichst mir aus der Seele, Mann ;-)

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Linux läuft und läuft und läuft…

… oder: erstaunlich, was es für Zufälle gibt…littlelogo-tran.gif

Auf dem Weg zur Arbeit ist mir aufgefallen, dass sich bei mir seit Monaten völlig problemlos und stabil Linux (genauer: Ubuntu Feisty Fawn) auf dem Desktop etabliert hat und dass mir das durchaus einen Post wert sein könnte.
Und dann sehe ich Franks Post darüber – netter Zufall :-)

Ich schreib trotzdem meine Sicht der Dinge dazu auf:

Wie gesagt, es läuft. Es läuft so gut, dass ich meine ehemalige Lieblingswebsite www.ubuntuusers.de schon seit Wochen nicht mehr besucht habe/besuchen musste…

Es macht genau das, was ich benötige:

  • Fotos bearbeiten mit Gimp und archivieren mit GQView
  • Musik rippen, taggen und archivieren mit Grip und Easytag (OK, zum normalisieren greif ich immer noch auf mp3gain unter Wine zurück)
  • Reisen/Wanderungen planen mit GoogleEarth
  • Surfen mit Firefox – das ist wichtig, da mein “digitales Leben” immer webbasierter wird (Googlemail, del.icio.us etc.)
  • Meine Homepage basteln mit NVU/Kompozer
  • Gelegentlich mal ein Briefchen schreiben oder die durchs Nichtrauchen gesparten Euros ausrechnen mit Openoffice.org
  • Ein bisschen Homebanking mit GNUCash
  • Sicherheitheit bieten mit Firestarter, ClamAV und Antivir und natürlich apt-get update/upgrade
  • Daten auf verschiedene Platten, Rechner und MP3-Player sichern/syncen mit GRsync
  • Passworte und Identitäten verwalten mit KeepassX
    (Frank, ist das was für Dich als Roboformerstatz? Autologin gbts da auch)

Mehr brauch ich nicht fürs tägliche Leben, zumal ich meine Musik (im Moment) mittels Windows-Notebook und iTunes auf die Anlage schaufle. Das sind alles keine besonderen Anwendungen oder besonders hohe Ansprüche. Für diese Fälle gibt es aber auch jede Menge Anwendungen unter Linux, vermutlich mehr als unter Windows ;-)

Die Windows-Partition boote ich immer seltener – zu nervig sind die Updates von Win und Antivir. Und wenn, dann um den den VPN-Client zu starten, um mich ins Büro einzuklinken. Kommt aber auch immer seltener vor… Da gibts leider noch immer noch nichts passendes unter Ubuntu.

Erschreckend! Ich bin so zufrieden, dass ich noch nicht mal daran gedacht habe, mir die kommende Version von Ubuntu (Gutsy Gibbon) genauer anzuschauen. Das ist mir unter Windows noch nie passiert; da hat man immer mal wieder über den Tellerrand geschielt ;-)

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8 zufällige Dinge über mich..

(Phan)Thomas von symbian60.mobi hat mich mit diesem Beitrag nicht mit einem Stöckchen beworfen… nein, das ist schon ein ausgewachsener Stock, bei dem mensch erstmal überlegen muss, was da zu schreiben sein könnte…

Die Regeln zu “8 Random Things About Me“:

  • Bevor eure Infos gepostet werden, müssen die Regeln veröffentlicht werden!
  • Alle Teilnehmer veröffentlichen 8 zufällige Dinge/Gewohnheiten oder ähnliches über sich selbst
  • Personen die getagged wurden, sollen in ihrem eigenen Blog wiederum ihre acht zufälligen Infos und die Regeln posten
  • Am Ende des Eintrags sollt ihr wiederum 8 Personen wählen, deren Namen ans Ende eures Postings schreiben und natürlich verlinken
  • Vergesst nicht, den Leuten die ihr getagged habt eine kleine Info zu eurem Blogeintrag zukommen zu lassen damit sie auch teilnehmen können!

Wohlan dann:

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iTunes oder das Ende der Jukebox-Suche?

itunes2.jpg

In mehreren Beiträgen hier konnte man nachlesen, was mich hinsichtlich meines “Musikservers” (nur ein Notebook via Line-out an die Hifi-Anlage angeschlossen) umtreibt:

In der Vergangenheit habe ich verschiedene Programme ausprobiert. Ein paar Wochen hat´s Amarok geschafft, aber es konnte mich nicht überzeugen – zu unintuitiv war mir die Bedienung.

Auf meinem iBook hab ich mich ein wenig mit iTunes herumgeschlagen – die Bedienung gefällt mir, besonders das Wiedergabelistenhandling ist ausreichend intuitiv. Und dynamische Wiedergabelisten kanns auch…

Wenn man das Jahr in der Listendarstellung hinzufügt, auf Albumdarstellung umschaltet und nach Jahr sortiert, dann erhält man auch eine schöne chronologische Ansicht:

itunes3.jpg

Also nix wie drauf damit aufs (wieder unter Windows laufende) Notebook!

Wermutstropfen: iTunes erkennt keine Cover-Art in einem mp3-Ordner. Mit einem iTunes-Account allerdings kann man sich die Dinger automatisch runterladen lassen. Das Programm schreibt die Coverbilder dann in die Matadaten jeder (!) MP3-Datei. Das ist heutzutage nicht mehr schlimm, denn Plattenplatz hat mensch ja genug, oder?
Mittels Drag ´n´ Drop kann man seine Cover auch auf die Dateien ziehen, aber das ist mir zu lästig und wird nur für die nicht automatisch gefundenen Cover erfolgen…

Ein weiteres Problem bei iTunes ist, dass es seinem Herrchen das Denken abnehmen will und dass es davon ausgeht, der alleinige Herrscher über die Musik zu sein. Dem ist bei mir nicht so: ich ver- und bearbeite meine Musik auf dem PC und kopiere sie dann aufs Notebook. Punkt.

iTunes hingegen kopiert munter Dateien ins Profil, wenn man nicht die entsprechenden Optionen deaktiviert:

itunes1.jpg

Das nächste Problem ist die automatische Aktualisierung der “Mediothek”, also der internen Datenbank von iTunes. die aus einer XML-Datei besteht:
Neue Dateien/Ordner hinzuzufügen geschieht über den Menübefehl “Datei – Ordner zur Mediathek hinzufügen“. Aber bei Änderungen an den Tags oder bei grösseren Aktualisierungen sollte sowas automatisch funktionieren.

Hier kommt jetzt das Programm iTunes Library Updater (ITLU) ins Spiel:
Das Programm kann Dateiveränderungen und Metadaten (Tags) erkennen und so eine iTunes-Mediathek aktuell halten. Im grafischen Modus kann man sich ein Profil erstellen und abspeichern welches sich dann als Parameter an das Kommandozeilentool übergeben lässt. Ideal, um nach einem Aktualisierungslauf (robocopy oder rsync) automatisiert die iTunes-Mediothek upzudaten :-)

 

Apropos Aktualisierungslauf:
Dieses Thema mit rsync via ssh unter Windows wird noch ein eigener Beitrag, schliesslich läuft iTunes auf einem Windoof-Notebook und meine Daten liegen auf einem Linux-Rechner.

Wunschliste:

  • Bildschirmschoner mit Anzeige des aktuellen Titels usw.
  • Remotestuerung via http oder so, um aus einem anderen Zimmer vorzuspulen und so.
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Meine del.icio.us-Links vom 30. Juni bis zum 1. Juli

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