Archiv | April, 2007

Gesucht: MP3-Abspielprogramm unter Linux

Nachdem wegen diesem Schnuckelchen ein paar meiner Rechner verkauft wurden/werden, bleibt am Ende mein HP NC8000 als Wohnzimmer-MP3-Abspielgerät über.

Seit langer Zeit nutze ich als Software dafür Silverjuke (Windows), das aber meine neue “Liebe” last.fm nicht unterstützt und wohl in absehbarer Zeit nicht unterstützen wird :-(

Eierlegendes Wollmilchferkel?
Wenn also schon Silverjuke nicht auf dem NC8000 in frage kommt, dann kann ich dort auch gleich beiUbuntu bleiben, schliesslich läuft Feisty Fawn 7.04 bestens darauf

Also, gesucht wird:

  • unter Linux/Ubuntu ein Programm, das mir (wie mein geliebtes Silverjuke) alle Alben mit den Covern in der richtigen Reihenfolge anzeigt.
  • eine schnelle Suche nach Album/Titel sollte auch drin sein.
  • die abgespielten Titel sollen nach last.fm “gescrobbelt” werden.
  • TV-Funktionen sind entbehrlich, Internetradio wäre nett.
  • Eine Mediacenterlösung wie MMS etc. erscheint mir technischer Overkill – das Programm soll klein sein, damit der Lüfter selten anläuft.#
  • Amarok ist mir zu unübersichtlich :-(

Bisher habe ich nur mp3act gefunden, das diesen Anforderungen zu entsprechen scheint.

[Installation und Test folgen]…

Ein erster (gehetzter) Test scheint vielversprechend zu sein. Die Installation ist relativ simple, nach der Anpassung der Leserechte im Musikordner hat er auch die Beispielalben sauber erkannt und die Coverart von Amazon dargestellt… streamen und Jukebox geht auch. Ja, das gefällt Nach näherer Betrachtung ist das nicht der Suche End. Es gibt bei mp3act 2 Modi: Jukebox und Streaming. Im Jukebox-Mode nutzt er lokal mpg123 zum abspielen, startet allerdings für jede neue Selektion eine neue Instanz. Irgendwann “quillt” dann der Rechner vor mpg123-Tasks und mysql-Last über.
Ich hab dann in der Kontiguration den Pfad zu mpg123 einfach leer gelassen, das Streaming ohne downsampling aktiviert – soweit so gut. Nur, dass nach ein paar Minuten immer noch der Mysql-Server die volle Proz-Auslastung erzeugt :-(

[to be continued]

Kommentare {7}

Full Metal Village

Full Metal Village SchildDas war einer der witzigsten und interessantesten Filme der letzten Zeit: ein Dorf erwacht einmal im Jahr zur Heimstatt von 40.000 Heavy-Metal-Fans…

Man fragt sich zwischendurch, wer jetzt eigentlich schräg ist: die liebevoll dargestellten Dörfler, die sich damit arrangieren oder die Metaller ;-)

Daumen hoch!

Kommentare (0)

Was ist es? Es ist ein iBook!

Mein neues Baby:

ein iBook G4 14″, 1,33 MHz, 768 MB RAM, 60 GB HD, Mac OS X 10.3.9 (Panther)

Zum Erwerb dieses Schätzchens bei einer grossen Aukionsplattform mussten leider ein paar meiner Spielzege dran glauben, aber das hat sich gelohnt:
So langsam verstehe ich, was die alle mit Apple haben – da steckt eine Menge Liebe zum Detail in Hard- und Software…

Erstaunlich unproblematisch war die Einrichtung von WLAN/Airport: WPA war kein Problem!

Und Firefox läuft auch :-)

Googleearth, Neooffice (Portierung von OpenOffice.org) und Cyberduck (FTP-Client) waren auch schnell installiert – jetzt muss ich noch einen WYSIWYG-HTML-Editor finden und dann kann es sich an der Tagesfront bewähren ;-)

Ein weiteres Highlight: mein DruckScanDing (HP Photosmart C5180) wurde nach Download der Treiber bei HP (120 MB) und Installation sofort und locker übers Netzwerk erkannt. Scannen und Drucken funzen ohne Probleme! Nur dass HP Treiber und Software recht voluminös und aufdringlich sind ist kein Unterschied zu Windows :-(

Kommentare {6}

Feisty Fawn: bare metal

Das Update von Edgy nach Feisty hatte ja gut geklappt – aber Neugierde macht fleissig und so habe ich mir das Notebook nochmal vorgenommen, um ein paar Beobachtungen “bare metal” näher zu untersuchen (s.u. GoogleEarth)

Ein paar wichtige Sachen wie z.B. das Firefox-Profil kopiert und die Feisty-CD eingelegt… nach einiger Zeit und den üblichen Fragen war das System oben.

Das WLAN wurde natürlich erkannt. Bei der Grafikkarte (ATI Mobility Radeon 9600 = RV 350) wurde nicht der eingeschränkte Treiber verwendet – allerdings wurde er bei der “Verwaltung eingeschränkter Treiber” aufgeführt.
Die Desktop-Effekte liessen sich einfach aktivieren und waren m.E. auch keine Leistungsbremse.

GoogleEarth oder Compiz

Aaaaaaber: mit dem Standard-ATI-Treiber war GoogleEarth quälend langsam! Auch ein Deaktivieren der DesktopEffekte hat nicht geholfen.
Also doch den eingeschränkten Treiber installiert (einfach aktivieren, den Rest macht die Paketverwaltung sehr elegant), Neustart durchgeführt und GoogleEarth rennt wie das berühmte Zäpfchen.
Dafür grinst mich jetzt beim Aktivieren der DesktopEffekte die Meldung an, dass die Composite-Erweiterung nicht zur Verfügung geht….

Ok, also entweder GoogleEarth oder wobbelnde Fenster…. für mich keine Frage ;-)

Kommentare (0)

Geotagging für Fotos II

Seinerzeit hatte ich hier beschrieben, wie man Fotos anhand der EXIF-Infos geotaggen kann… jetzt hat “Das nie endende Chaos” eine andere, vermutlich deutlich elegantere Quelle aufgetan:

GPS-Track-Analyse von GPS-Freeware.de

Das Programm gibts in 2 Versionen für etwas kräftigere Rechner (.NET) bzw. für Notebooks etc.
Schaut man sich die Beschreibung insb. der .NET-Version an, dann scheint das Programm vor Features schier zu platzen. Ich werds mir auf jeden Fall näher ansehen!

update: erster Test
So, GPS-Track-Analyse installiert, und eine vorhandene PCX-TRK-Datei (Export von AFTrack) versucht zu öffnen: Fehler, weil das Format so nicht unterstützt wird.
Also locker aus dem Handgelenk mit gpsbabel den Track umgewandelt (-i pcx… -o gpx) und das Höhenprofil erscheint und dazu eine Tabelle mit Trackpoints. Das sieht schon mal sehr schön aus.

Auf “Foto Viewer” geklickt und einen Ordner mit Fotos angewählt die anlässlich des aufgezeichneten Tracks geschossen wurden. Ein “Fotos automatisch suchen” listet alle Fotos und daneben jeweils die dazugehörigen GPS-Daten.
Man kann diese GPS-Daten nun in die Exif-Header schreiben lassen und anschliessend Fotopunkte als Waypoints erstellen lassen, wobei in der Voreinstellung Bilder in einem Umkreis von 100m zusammengefasst werden.

KLickt man nun auf Export, so hat man die Möglichkeit das Ganze als KML (ohne Fotos) oder als KMZ (mit Foto-Thumbnails) zu exportieren… astrein! Nur ärgerlich, dass es ein Windows-Programm ist.

[Weiterer Test und Beispiele folgen... ]
Etwas weiter herumgespielt und herausgefunden, dass Flickr die Geo-Tags leider nicht übernimmt => Wunschzettel!!!

Dafür kann man einen ganzen Ordner mit allen nötigen Dateien zur Routendokumentation erstellen lassen. Darin enthalten ist eine HTM-Datei zur Übersicht, die auch alle anderen Dateien verlinkt.
Lädt man das auf Webspace hoch, kann man´s natürlich auch nach Google Maps verlinken ;-)

Kommentare {4}

E61 und AFTrack: Probleme bei Verbindung

Also, ich weiss nicht, ob es ein “Problem” des E61, der GPS-Maus (Nokia LD-3W) oder von AFTrack ist… eigentlich ist es nicht mal ein richtiges Problem, sondern eher eine “Sonderlichkeit”:

Fährt man im Auto irgendwohin, um von dort zu wandern und schaltet unterwegs im Auto as ganze GPS-Konsortium(siehe oben) ein, damit bei loslaufen alles vorbereitet ist und die Satelliten gefunden sind, dann ist es mir eigentlich jedesmal bisher passiert, dass AFTrack zwar die (vermeintlichen) Positionen der Satelliten anzeigt, aber alle in rot, d.h. nicht verfügbar. Oder es zeigt die Satelliten alle auf einer Reihe in rot und findet so oder so keine Position. Das LD-3W zeigt auch keine Satelliten-LED.
Das ändert sich auch in der nächsten Zeit nicht :-(

Verschiedene Arten und Reihenfolgen der Neustarts, Resets usw. bringen keine Abhilfe:
Aftrack zeigt eine rote Null.

Laufe ich allerdings von zu Hause los und aktiviere das Konsortium in meiner Wohnung (also ohne sich zu bewegen!), dann klappt das alles innerhalb von 2 Minuten. Noch nicht mal ein Neustart des E61 ist dafür nötig.

Merke: Starte das GPS-Equipment am besten an einer festen Position!Â

Kommentare (0)