Beim letzten Digitalen Grundrauschen (#8) wurden die Zuhörer aufgefordert, ihren Weg zum Mac zum schildern. Eine BlogParade beim Apfleblog gibts dazu auch noch…
OK, dann wollen wir mal:
Meine Motivation ist Neugierde gewesen! Ich habe 1990 etwa mit Computern (DOS 3.3) angefangen und schon 1992 Linux mein erstes Linux installiert. Zu der Zeit war ich beim Bund und hatte Zugriff auf BSD und eine VAX. Ich habe die Jahre danach immer mindestens zwei Rechner besessen, wovon einer auch immer ein Linuxgerät war. Zwischendurch hatte ich OS/2 drauf, Windoof 3.xy, 98, 200, XP usw… dazu kamen halt diverse Linuxe, als letztes Ubuntu. Ein echter Nerd halt
Irgendwann wollte ich einfach mal wissen, wie sich so ein Mac anfühlt und habe mir also 2000 eine gebrauchte “Clamshell” gekauft und mich schwer für das BS begeistert. Die Bedienung war… anders… und wesentlicher. Das Ding habe ich irgendwann auch wieder verkauft und von da an galt meine Aufmerksamkeit wieder mehr der Linuxecke.
Diverse Rechner und Notebooks später und viele Haare weniger war´s mir mit nicht funktionierenden WLANs oder mangelnder Suspendunterstützung unter Linux zu blöd und ich wollte 2007 ein Notebook, das einfach so funktioniert. Lange dachte ich an ein T60p von IBM/Lenovo, das den Ruf hatte sehr linuxtauglich zu sein. Der Preis war allerdings entsprechend.
Die Neugierde kam wieder ins Spiel (schliesslich war zu der Zeit MacOSx 10.4 hochgelobt) und es ward dann am ende doch ein iBook G4 14″ (1.33 GHz, 768 MB RAM). Damit begann die Begeisterung für Apple-Produkte insgesamt: mein erster iPod kam ins Haus.
Die Begeisterung für das iBook war mindestens so gross wie beim ersten Versuch und es folgte auch 2007 ein Mac mini (Core Duo 1.6 GHz, 1 GB RAM). Mit dem beiden Schätzchen versuchte ich dann vollends zu switchen, was aber einfach wegen verschiedenen (für mich) existenziellen Programmen nicht 100%ig klappt(e). Ausserdem benötige ich eh noch einen Windoof-Rechner für die berufliche Connectivity, so dass meine beiden Macs dem Erforschen unbekannter Welten zur Verfügung standen.
Dann mussten beide zusammen meinem neuen MacBook (Core2Duo2,4 GHz, 2 GB RAM) weichen. Davor die Macs waren alle gebraucht - dieses Teil war neu und damit umso sexier.
Tja, und nun kann ich mich (wie Oliver es im DG8 so treffend sagte) auf das konzentrieren, was ich tun möchte und muss mich nicht grossartig mit Systempflege aufhalten. Den Windowsrechner benutze ich eigentlich nur noch selten. Geotagging und MP3-Tagging sind die Anwendungen, die dort noch laufen - und natürlich der VPN-Client fürs Homeoffice.
Ausserdem ist es für mich (jemand sagte es im DG8 ähnlich) als Admin eines recht homogenen Windows-Netzes eine regelrechte Erholung, wenn ich mich Abends an den Mac setzen kann. Sieht anders aus, fühlt sich anders an und ist anders. Toll
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Meine Ablagestruktur für MP3-Musik ist nach Interpret und darin nach Album je Jahr sortiert.




Vor einiger Zeit hatte Martin einen
Stephan bloggt für sich und andere über IT, Musik, das Netz und was ihn sonst so bewegt.









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