Virtuelles Linux und die Netzwerkkarten….

6. März 2010 Stephan A. 1 Kommentar

Man kennt das: wer einen virtuellen Rechner auf eine andere Plattform oder einen anderen Host migriert, der hat damit zu kämpfen, dass die VM eine neue Netzwerkkarte bekommt. Unter Windows richtet man das per klicki-bunti, aber Linux-Server haben schlicht und einfach kein eth0 mehr.. aber wo ist es hin?

“Schuld” hat UDEV, das die (neue) Netzwerkkarte einfach umbenennt.
Die Eingabe von dmesg |grep net gibt Aufschluss:

UDEV hat also die eth0 in eth1 umbenannt. Ist ja auch logisch: neue virtuelle Hardware = neue Netzwerkkarte = neue MAC. Leider liess sich bei unserem ESX die MAC-Adresse nicht einfach auf den alten Wert setzen, da die Vendor-ID vorgegeben war :-(

Man hat jetzt zwei Möglichkeiten  – oder mehrere, aber ich hab nur diese beiden auf Anhieb gefunden ;-)

In der Datei /etc/network/interfaces einfach aus eth0 einfach eth1 machen (auch für die statischen Einstellungen). Ist easy, aber man sollte das dokumentieren…

Oder aber man sucht in /etc/udev/rules.d die xx-persistent-net.rules und löscht dort den alten Eintrag für eth0. Danach eth1 in eth0 umbenennen.

Danach ein reboot und alles ist gut.

Wie ist das unter XEN? Gleiches Problem? Und was ist mit VirtualBox und mit Parallels? Gibt es das Problem dort auch oder ist das einfacher zu umschiffen? Fragen, Fragen, Fragen…

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Ich kam, sah und linkte: 20.02. – 05.03.

Beim Nachbarn gewinnen: Mobile Net Switch

Blog- und Landesnachbar Martin hat auf seinem tippsblog.ch ein interessantes Stück Software zu verlosen:

Zehn Leuts können die Windows-Software “Mobile Net Switch” gewinnen, mit der der mobile Nutzer Netzwerkprofile einrichten und schnell aktivieren kann. Da auch Proxies mit “abgefackelt” werden, finde ich das Programm wirklich interessant. Es mag kostenlose Alternativen geben, aber Mobile Net Switch erscheint mir auf den ersten Blick konsistenter…

Mehr Infos zur Software gibt es hier – die Verlosung ist hier. Wer teilnehmen will, sollte das bis zum 07.03. erledigt haben.

Vermutlich schiesse ich mir mit der Werbung für Martins Gewinnspiel ins eigene Bein, aber was solls – auf gute Nachbarschaft ;-)

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Saure-Gurken-Zeit?

26. Februar 2010 Stephan A. 7 Kommentare

Irgendwie passiert musikalisch nichts Neues mehr in meinen Gehörgängen…. weder im Radio noch auf den social Plattformen tut sich was.Keine neuen Bands, keine neuen Lieder, erst recht keine brauchbaren Konzerte im nächster Zeit. Saure Gurken allerorten :-(

Also nutze ich “mein” social Web und frage Euch, werte Leser: hat jemand einen musikalischen Tip für mich? Oder auch zwei? Ich wäre sehr verbunden!

Mein Geschmack ist nun wirklich nicht allzu anspruchsvoll:

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Wordpress beschleunigen mit CDN?

24. Februar 2010 Stephan A. 12 Kommentare

Als ich meinen letzten Tapetenwechsel vollzogen hatte, gings auch um den Einsatz eines neuen Cache-Plugins sowie die Auslagerung von Inhalten auf ein CDN. Ich hatte damals versprochen, nach einer gewissen zeit ein Fazit zu ziehen…. nun, hier kommt die Abrechnung:

Die Ordner “wp-content” und “wp-includes” wurden also nach Amazon S3 ausgelagert. Hier gleich ein kleiner Hinweis: wer dort neue Buckets (so heissen die Verzeichnisse bei S3) anlegt, sollte darauf achten, dass die in der Region EU-Ireland zu liegen kommen. Mit dem Firefox-Addon S3Fox geht das zum Bleistift.

Kosten:
Die Preise von S3 schaut man sich am besten hier an – auch dort wieder auf die Region EU-Ireland achten. Mein kleines Blog hat in vier Wochen (inklusive initiales Hochladen der Inhalte) unter 1 US-Dollar (94 Cent) an Kosten verursacht. Also wirklich nicht viel… ist die Frage, ob sich ein Geschwindigkeitszuwachs bemerkbar macht und ob der sich auch lohnt.

Geschwindigkeit:
Mit den Pingdom-Tools habe ich die Hauptseite meines Blog in veschiedenen Zuständen gemessen. Ich denke, dass die Hauptseite eine gute Mischung aus Text und Grafik (ausgelagert) bietet und in etwa repräsentativ für andere Seiten ist. Das sind die aktuellen Messungen:

  • Hauptseite, mit CDN, Cache leer – 2,9 Sekunden
  • Hauptseite, mit CDN, cached – 1,9 Sekunden
  • Hauptseite ohne CDN, Cache leer – 4,4 Sekunden
  • Hauptseite ohne CDN, cached – 2,7 Sekunden

Man sieht einen Geschwindigkeitszuwachs von 25 – 30 %. Naja, das ist jetzt der Wert, nachdem ich ganz heftig Plugins ausgemistet und ausgetauscht habe – davor lagen die Ladezeiten bei 7 – 8 Sekunden, aber im gleichen Verhältnis wie jetzt.

Fazit:
Plugins ausmisten und gegen performantere austauschen bringt (kostenfrei) Performance. Ob einem dann noch ein paar wenige Sekunden Ladezeitverringerung das (zugegeben geringe) Entgelt wert sind, muss jeder selber wissen. Ich schalte mein CDN jedenfalls erstmal nicht ab, sondern suche andere brauchbare Anwendungen für S3. Datensicherung vielleicht? We´ll see…

Achso: die (gfühlt) grössten Performancefresser waren die Plugins

Vermutlich gibts da noch viel mehr Optimierungsmöglichkeiten, aber man will ja in Zukunft auch noch was zu tun haben…

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AntiSpam Bee als Aksimet-Ersatz?

22. Februar 2010 Stephan A. 17 Kommentare

Hier werkelten bis eben zur Spamabwehr Akismet und NoSpamNX nebeneinander her.

In letzter Zeit habe ich öfter mal gelesen, dass Akismet eine neben der Spamabwehr eher performancebremsende Wirkung hat.  Auch konnte man öfter lesen, dass Antispam Bee von Sergej Müller ein prima Ersatz sein sooll.

Der Test am lebenden Blog ist hiermit eröffnet ;-)

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Garmin Training Center für Mac und Windows

21. Februar 2010 Stephan A. Keine Kommentare

So als Läufer mit GPS-Puls-Super-Duper-Uhr muss man natürlich auch die aufgezeichneten Läufe auswerten und archivieren und sich ggfs. Trainingspläne erstellen und auf die Uhr laden. Da ich mit einer Gamin Forerunner 305 herumlaufe kommt natürlich auch das Garmin Traning Center zum Auslesen der Daten zum Einsatz.

Das Training Center gibts in einer Windows- und einer Mac-Version.

Die Windows-Version besticht nicht gerade durch optischen Charme, aber sie tut. Die Mac-Version war lange Zeit schlichtweg nicht zu gebrauchen. Ein Grund, warum ich mir Rubitrack zugelegt habe – aber davon ein andermal mehr.
Heute jedenfalls habe ich beide Versionen mal upgedatet und siehe da: die Mac-Version ist erwachsen geworden! Und sieht optisch m.E. sogar besser aus als das Windows-Pendant! Endlich! Achso: und GPX können nun auch beide, statt immer nur TCX ;-)

Zum Beweis die Windows- und die Mac-Version mit OSM-Karte und dem gleichen Lauf:

GarminTC-Windows

Garmin Training Center Mac

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Ein Buch sie alle zu beglücken…

20. Februar 2010 Stephan A. Keine Kommentare

… oder so. Auf jeden Fall ist “Das Grundlagenbuch zu Mac OS X 10.6 Snow Leopard” vom Verlag Mandl und Schwarz ein Wälzer mit rund 600 Seiten und Vollständigkeitsanspruch.

Ich habe mir seinerzeit Mac OS X so angeeignet, wie ich es mit jeder neuen Software tue: intuitiv, eher spielerisch und mit gelegentlicher Webunterstützung. Tatsächlich besuche ich auch beruflich nur wenige fachliche Lehrgänge, ich finde training on the job für mich effektiver.
Wie dem auch sei, das freundliche Angebot des Verlages, mal besagtes Buch zu testen hat dann doch gereizt – quasi als Erfolgskontrolle, ob ich nach fast drei Jahren Mac OS X auch das Wesentliche verinnerlicht habe.

Zum Buch:

Mehr…

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Ich kam, sah und linkte: 5.02. – 19.02.

20. Februar 2010 Stephan A. 9 Kommentare

Meine Linksammlung bei del.icio.us: delicious42px.gif

Windows: Allway Sync als universelles Backup- und Syncprogramm

19. Februar 2010 Stephan A. Keine Kommentare

FTP-Sync ist ja eigentlich das Tool meiner Wahl, um FTP-Server abzuziehen. Das Dumme an FTP-Sync ist leider, dass es zwar auf dem FTP-Server gelöschte Dateien auch auf dem Ziel löscht, aber die Verzeichnisse bleiben stehen (das Verhalten hat Lars hier festgestellt; ich konnte es unter Windows und unter Linux reproduzieren. Ein Berechtigungsproblem auf der Zielplatte liegt definitiv nicht vor).

Also habe ich mich wieder auf die Suche nach einer Software für Windows (Martin hat was für den Mac in petto, aber ich habe als Wartungsrechner immer noch den Windoof-Kasten)… wo war ich? Achso: auf die Suche nach einer Software gemacht, die einen FTP-Server nicht nur 1:1 abziehen kann sondern auch die Änderungen an der FTP-Quelle mit dem Ziel synchronisiert ohne gleich alles komplett herunterzuladen.

Gestossen bin ich auf Allway Sync, das bis 20.000 Dateien/Monat Freeware ist; die Pro-Version kostet vertretbare 19,95 $ => rd. 15 €.

Die Oberfläche ist zwar sehr gewöhnungsbedürftig und unvollständig eingedeutscht, aber das Programm synchronisiert alles mit jedem: FTP zu Platte, S3 zu Platte, Platte zu S3, FTP zu S3 usw… s. links.

Zu allem Überfluss kann man Allway Sync auch noch per Kommandozeile oder Taskplaner anstossen – genau das Richtige für Vaters Sohn ;-)

Zuerst jedoch muss man sich je Sync-Vorhaben ein Projekt anlegen, das dann als Reiter im Programmfenster erscheint. Das Projekt dann später über die Kommandozeile als Parameter mitgegeben werden.

Damit später der automatische Sync reibungslos funktioniert sollte man nach einem ersten Analyselauf die Warnmeldungen ausschalten, sonst holpert die automatische Synchronisierung natürlich. Dazu öffnet man die Eigenschaften des Projektes und schaltet bei “Fehlerbehandlung” Alle Warnungstypen auf “Ignorieren”.

Ein Blick in die Filter lohnt auch, ich habe dort die Cacheverzeichnissse in den Ausschlussfilter eingetragen. Da sind unendlich viele winzige Dateien drin, die eine Sicherung nur unnötig verlangsamen.

Der Kommandozeilenaufruf geschieht dann folgendermaßen:

C:\Program Files (x86)\Allway Sync\Bin\syncappw” -s “Projektname”-es

“Projektname” ist der Name des erstellten Sync-Projektesund muss in Anführungszeichen stehen.
“-es” veranlasst das Programm sich nach fehlerfreier (!) Abarbeitung des Auftrages zu beenden.
Man kann mehrere Projektnamen hintereinander schreiben, die dann alle automatisch abgearbeitet werden. Mit dem Parameter “-s” ohne Projektname grast Allway Sync alle vorhandenen Projekte ab.

Den Pfad zum Programm muss man natürlich entsprechend der eigenen Machine anpassen; oben steht das Beispiel für Windows 7 64 bit. Es gibt übrigens auch eine portable Version von Allway Sync.

Ich bin wirklich angetan und sollte das Programm doch an die Freeware-Grenze stossen, dann sind die paar Euronen gut investiert ;-)

Jetzt überlege ich noch, ob meine Robocopy-Scripte dieser Software weichen müssen… aber ich denke nicht. We´ll see….